Bei einem 60-Zöller wird das Panel optimal ausgeleuchtet, wenn die LEDs flächig hinter (Direct LED-Backlight) oder an allen vier Rändern verbaut wurden (Edge LED-Backlight). Auch beim LC-60LE830E setzt Sharp auf Edge-LEDs, allerdings nur oben und unten.
LC-Display
Weil man die LED-Reihen nicht an allen vier Seiten, sondern nur oben und unten montiert hat, kann es zu leichten Farbabweichungen kommen. Heimkinofans, die in Sachen Ausleuchtung keine Kompromisse machen wollen und deutlich tiefer in die Tasche greifen können, sind mit einem Modell wie dem LC-70LE835E, bei dem die Dioden flächig verbaut wurden, besser beraten. Pluspunkte kassiert der 60-Zöller für das RGBY-Verfahren mit der vierten Pixelfarbe Gelb (Quattron-Technologie), das auf natürliche Farbabstufungen hoffen lässt. Das Panel bringt es auf 152 Zentimeter in der Diagonale, arbeitet mit der vollen HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und nutzt eine 200 Hertz-Schaltung (Scanning Backlight) zur Bewegungsglättung. Mit Blu-ray-Filmen, die im stereoskopischen 3D-Format aufgenommen wurden, hat der Fernseher kein Problem. Eine Shutterbrille - unerlässlich für den räumlichen Effekt - wird mitgeliefert. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein WLAN-Stick, falls man das Gerät nicht über ein LAN-Kabel, sondern drahtlos ins Netz einbinden will.Schnittstellen
Steht die Verbindung zum Router, dann hat man Zugriff auf DLNA-Inhalte im Heimnetz, obendrein lässt sich das via Aquos Net+ bereitgestellte Online-Angebot nutzen. Für Downloads aus dem Video Store steht ein SD-Kartenleser bereit, während man für Skype-Chats eine separat erhältliche Kamera namens Talk 7190 braucht. Multimedia-Dateien, darunter DivX HD-Videos, lassen sich alternativ per USB von einem externen Speicher einlesen. Per USB soll man außerdem das via DVB-T, DVB-C oder DVB-S2 empfangene TV-Programm zeitversetzt aufnehmen können (Timeshift). Klassische AV-Quellen finden über vier HDMI-Eingänge, per Komponente, Composite-Video, Scart oder VGA Anschluss zum Flachbildschirm. Ein HDMI-Eingang bietet einen Audio-Rückkanal (ARC), über den das Tonsignal zu einem entsprechend ausgerüsteten AV-Receiver gelangt. Wer keinen Receiver mit HDMI-Ausgang und ARC-Unterstützung besitzt, nutzt den optischen Digitalausgang oder die Kopfhörerbuchse. Im Betrieb soll das ohne Standfuß 3,4 Zentimeter tiefe Gerät durchschnittlich 112 Watt Leistung aufnehmen.Wer mit leichten Farbabweichungen leben kann, hat im Aquos LC-60LE830E einen stattlichen und zudem netzwerkfähigen Begleiter gefunden. Für den 60-Zöller werden bei amazon knapp 2270 EUR fällig.



























