Scythe Susanoo (SCSO-1000) Test

(CPU-Kühler)
Susanoo CPU Kühler

gut (1,8) 6 Tests 12/2011

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Produktdaten:
  • Anschluss: 4-Pin (PWM)
  • Höhe: 160 mm
  • Kantenlänge: 210 mm
  • Kompatibilität: Sockel … mehr Infos

Technic3D
12/2011
Einzeltest
79%

Preis/Leistung: 85%

„Der Scythe Susanoo ist individuell, stark und einzigartig, hat jedoch auch einige Schwächen. Die Montage ist fummelig und andere Komponenten sind aufgrund der ausladenden Maße kaum mehr zugänglich. Daher ist ein Tausch der Komponenten fast so umständlich wie bei einer Wasserkühlung. Da hilft auch das weiterentwickelte Backplate System F.M.S.B 3 (Flip Mount Super Back-Plate 3) nicht. Die Kühlleistung ist zwar auf hohem Niveau, doch ist dies bei den ausladenden Maßen natürlich keine große Überraschung. ...“

TecCentral.de
6/2011
Einzeltest
89%

„High-Tec OSCAR Gold“

„Auf unserer Testplattform kann der neue XXL-Kühler von Scythe seine Vorteile voll ausspielen und mit überragenden Testwerten in allen Lagen glänzen. Nicht nur das, auch die Montage ging überraschend einfach von der Hand, ohne lästigen und zeitraubenden Ausbau anderer Komponenten. Zudem wird der schwere Kühler durch die verstärkte und entkoppelte Backplate sicher in Position gehalten. Positiver Nebeneffekt des Top-Blow-Designs ist die bessere Kühlung umliegender Bauteile rund um die CPU. ...“

AwardFabrik
5/2011
Platz 2 von 3
24 von 30 Punkten

Preis/Leistung: 7 von 10 Punkten

„Pro: Enorm leistungsstark; Lautstärke 7V Lüfterspannung; schnelle, unkomplizierte Montage; Lüftersteuerung.
Contra: Laute Lüfter unter 12V; Problembehaftete Backplate; gigantische Größe könnte bei manchen System zu Problemen führen.“

ComputerBase.de
5/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„... Mit seiner enormen Größe und dem hohen Gewicht hat der Scythe-Kühler zunächst mit zahlreichen ergonomischen Nachteilen, wie etwa einer stark erschwerten Montage aufgrund der geringen Platzverhältnisse oder diversen Kompatibilitätseinschränkungen, zu kämpfen. Dem gegenüber steht jedoch nicht der erhoffte, entschädigend starke Kühlauftritt, der beim ersten Betrachten des Kühler-Riesens zu erwarten wäre. Vielmehr ist die gezeigte Leistung bestenfalls durchschnittlich, bei Verwendung in unmodifizierten, geschlossenen ATX-Gehäusen trotz Vierfachbelüftung gar vernichtend schwach. ...“

OverclockingStation.de
4/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Silber“, „Effizienz“

„An der Verarbeitung ist im Allgemeinen nichts zu beanstanden, einzig die Enden der Lamellen haben immer noch nicht die entsprechende Stabilität erhalten, da sie sehr leicht verbiegen. Zudem sind sie nicht verlötet und können daher verrutschen, was aber nichts an der eigentlichen Kühlleistung Auswirkungen hat. Die Lautstärke kann Dank des externen Reglers an der Slotblende optimal an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wie der Test gezeigt hat, schlägt sich der Kühler auch bei minimaler Drehzahl sehr gut. ...“

PC Games Hardware
Heft 4/2011
Platz 8 von 13
Note: 2,62

Preis/Leistung: „mangelhaft“

„Plus: Kühlleistung; Kühlt umliegende Bauteile.
Minus: Laut, groß und schwer.“

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Einschätzung unserer Autoren

Scythe Susanoo (SCSO-1000)
Windgott mit Spoiler

Autoliebhaber kennen noch die Unart sportlichen Fahrzeugen überdimensionierte Spoiler im Heckbereich zu verpassen, um mehr Anpressdruck auf der Hinterachse zu erhalten. Scythes Neukonstruktion eines CPU-Kühlers erinnert ein wenig an solche ausladende Flügel. Benannt nach dem japanischen Windgott Susanoo soll mit vier 100 Millimeter großen Lüftern eine mächtige Kühlung des Prozessors erfolgen.

Angesichts dieses Gebläses und der Materialschlacht aus Aluminium und Kupfer wagt kaum jemand an der Leistungsfähigkeit zu zweifeln. Insgesamt bringt der Windgott 1.600 Gramm auf die Waage und imponiert mit Abmessungen von 210 x 210 x 160 Millimetern, was den Anspruch auf den Titel des weltgrößten Luftkühlers rechtfertigt. Die vier schwarzen Lüfter lassen sich nicht ohne Probleme gegen ein anderes Gebläse austauschen, da all in einem Rahmen gefasst werden und per Clips an den Lamellen fixiert werden. Der Kontakt zur CPU wird mit der 38 x 38 Millimeter großen kupfernen Bodenplatte hergestellt. In direkter Verbindung steht die erste Kühleinheit, bestehend aus einem Alu-Kühlkörper mit 16 Lamellen als Vor-Ort-Kühlung. Es folgen zwölf Heatpipes mit einem Durchmesser von 6 Millimetern, die sich in zwei Sektionen aufteilen und in den beiden oberen Lamellensystemen enden, die direkt von den Lüftern gekühlt werden. Ein Lamellensystem ist mit 26 Lamellen etwas kleiner gehalten, um nicht mit der Grafikkarte zu kollidieren. Diese wird wie die übrigen Mainboardkomponenten gleich mit gekühlt. Zum weiteren Lieferumfang gehört eine einfache Lüftersteuerung die per Drehpoti auf einer Slotblende. So lassen sich die vier Lüfter gleichzeitig von eine Luftdurchsatz von 50 CFM bis hinauf zu 200 CFM regeln.

Dass der Windgott nicht in jedes PC-Gehäuse passt, schränkt die Zahl der Nutzer schon drastisch ein, aber auch die Montage wird nicht für jeden einfach. Bei den Ausdehnungen der Lüfter ist es ratsam, die Grafikkarte schon vorher zu montieren und alle Stromverorgungen zu stecken. Einmal in Betrieb genommen, erfüllt der Susanoo in pucto Kühlleistung alle Erwartungen und bleibt bei Übertaktungen unter Volllast nur marginal hinter dem Prolimatech Genesis zurück und ist eine Nuance besser als Thermalrights Macho. Bei niedrigster Drehzahl säuselt der Windgott so leise vor sich hin, dass er kaum wahrnehmbar ist. Jedoch dreht der Wind von 500 Umdrehungen auf 2.000 auf, wird er mit 43 dB(A) äußerst lästig. Der Be Quiet Dark Rock macht es vor und ist deutlich leiser.

Will man sich dieses außergewöhnliche CPU-Kühlsystem zulegen, muss man bei amazon rund 80 Euro ausgeben, was dem Windgott trotz der Einschränkungen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis verleiht.