Einschätzung unserer Autoren
Neues Modell in der Business-Class
Die Business-Notebook-Serie Xirios, die bislang aus B-(Business) und W-(Workstation)Modellen bestand, wird jetzt um die D-(Dockz)-Serie ergänzt. Damit soll sich ein solides Office-Notebook in den für Schenker üblichen individuellen Konfigurationen etablieren können. Das macht sich insbesondere bei den relativ niedrigen Anschaffungskosten bemerkbar. Während die beiden anderen Modellserien eher zu den hochpreisigen gehören, muss man für ein Dockz-Modell nicht so viel Geld ausgeben.
Die kleinste Version mit Celeron-CPU ist bereits für 549,- erhältlich – das hier vorgestellte Notebook leistet deutlich mehr und liegt bei 896,- EUR. Das hängt primär mit dem deutlich teureren Prozessor zusammen, der als Intel Core i5-2430M mit integrierter HD3000-Grafikeinheit verbaut wurde. Diese CPU kann auf zwei physikalische und zwei virtuelle Kerne bei der Arbeit zurückgreifen, die mit einem Basistakt von 2,4 GHz laufen. Der kleinere Prozessor aus der Core i5-Serie bietet den Kernen insgesamt 3 MByte Cache (Datenpufferung) an. Mit den 8 GByte Arbeitsspeicher der DDR3-1333-Module kommt man im Office-Bereich bestens zurecht und kann auch schon aufwendigere Anwendungen starten. Als Massenspeicher steht eine 750 GByte große Festplatte bereit, die von einem DVD-Brenner bei der Datenverarbeitung unterstützt werden kann. Besonders erfreulich ist das matte, nicht spiegelnde Display, das ein konzentriertes Arbeiten bei allen Lichtverhältnissen ermöglicht – leider haben das noch nicht alle Hersteller begriffen. So kann man auf dem 15,6 Zoll großen Desktop mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten eine großzügige und feine Darstellung genießen. Sehschwachen Usern könnte das schon zu klein sein.
Verarbeitung und Materialien sind vorbildlich und stabil – lassen auch grobe Behandlungen anstandslos zu. Eine ausgezeichnete Chiclet-Tastatur, die leider keine Beleuchtung besitzt, ermöglicht ein ermüdungsfreies Schreiben und die Steuerung über das Touchpad ist sehr präzise. Mehrfinger-Gesten werden erkannt und das Scrollen auf dem Pad funktioniert problemlos. Bei den Anschlüssen vermisst man keinen der modernen schnellen Standards, die durch eine Dockingstation noch wesentlich erweitert werden können.
Die neue Dockz-Serie mit dem hier vorgestellten D501 stellt eine sinnvolle Erweiterung der Business-Serie dar und kann in allen Aspekten für sich Pluspunkte einsammeln.
