Samsung SyncMaster U70-Monitor rundet die in letzter Zeit von diversen Herstellern präsentierte Riege kleiner 7-Zoll-Beistelldisplays zu einem Quartett ab. Begonnen hatte den Reigen D-Link mit dem SideStage, es folgte Nanovision mit der Mimo-Serie (Mimo 710, Mimo 730 und Mimo 750), und erst neulich hat Buffalo den Verkaufsstart des FTD-W71USB in Japan für Ende Januar 2009 in Aussicht gestellt. Allen vier Monitoren ist gemeinsam, dass sie erstens bequem über ein USB-Kabel an den Rechner angeschlossen werden, dass sie zweitens in der technischen Ausstattung nahezu identisch sind (Auflösung: 800 x 480 Pixel, Helligkeit zwischen 200 (U70) und 400 cd/m² (Buffalo), Kontrast: 400:1 (Samsung) bis 500:1 (Buffalo)), Hoch- und Querformat), und drittens als Zusatzdisplay zum Auslagern kleinerer Programme wie Media- und Kommunikations-Anwendungen (Videos, Instant Messenger Service und ähnliches) oder Werkzeugpaletten gedacht sind.
Ob man sie für den PC oder das Note- beziehungsweise Netbook einsetzt, ist dabei eigentlich egal. Zu letzteren passen sie natürlich allein schon wegen ihrer Größe rein optisch am besten. Als mittleres Preisniveau der 7-Zoll-Monitore kristallisieren sich ungefähr 100 Euro heraus, was angesichts der in den Keller gefallenen Monitor-Preise fast einem durchschnittlichen, alltagstauglichen 19-Zoll-Monitor entspricht. Der Samsung SyncMaster U70 macht hier mit 99 Euro (Herstellerpreis) keine Ausnahme.
Viel Geld also für einen 7-Zöller, ein Format, das Samsung zurecht „Fotoformat“ nennt – erinnern sie doch auch an die beliebten Digitalen Bilderrahmen. Vereinzelt werden jedoch angesichts der aktuellen Ballung von vier Exemplaren namhafter Hersteller schon Stimmen laut, die die Ära eines neuen Monitor-Genres einläuten wollen und den 7-Zöllern den Namen Sub-Displays verpasst haben. Diese Bezeichnung lehnt sich an die Bezeichnung Sub-Notebook an. Doch der Vergleich hinkt: Während diese immerhin alltags- und arbeitstaugliche Notebooks im Miniaturformat sind, sind die Beistellmonitore kaum besser als ein – Fotorahmen. Der einzige markante Unterschied zwischen einem Digitalen Bilderrahmen und einem „Sub-Display“: Von letzteren können Sie gleich sechs Stück um ihren Rechner herum drappieren und via USB verlinken. Aber man stelle sich diese groteske Armada auf dem Schreibtisch einmal bildlich vor, so schön sie auch glänzt in ihrer Klavierlack-Optik ...
30.01.2009

























