Im Gegensatz zu seinem kleineren Bruder handelt es sich beim gestern von Samsung angekündigten SyncMaster P2350G tatsächlich um einen Full-HD-Monitor mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln, während der SyncMaster P2050G nur mit 1.600 mal 900 Pixeln auflöst. Beiden gemeinsam ist aber trotzdem das Seitenverhältnis von 16:9, das sich so trefflich für das Anschauen von Videos/Filmen ohne störende schwarze Balken eignet und in der Produktion für die Hersteller günstiger kommt als ein 16:10-Monitor, weil weniger Abfall anfällt.
Apropos Abfall: Die Produktseite des SyncMaster P2250G bestätigt nun die Vermutung, dass das Gehäuse tatsächlich aus recyceltem Kunststoff besteht, und zwar zu 100 Prozent, und dass bei der Einfärbung des Rahmens keine Sprayfarbe verwendet wird. Samsung macht mit dem neuen Green-IT-Bewusstsein also Ernst.
Die weiteren technischen Daten, die nun auch bekannt geworden sind, zeigen eine verblüffende Übereinstimmung mit dem SyncMaster P2370, dem Pendant aus Samsungs 50er-Serie mit Monitoren des Touch of Color-Gehäuse-Designs. In Zahlen: der Kontrast beträgt 50.000:1 (dynamisch, typisch: 1.000:1), die Helligkeit 300cd/m², die Reaktionszeit bei 2 Millisekunden und der Blickwinkel bei 170/160 Grad. Identisch sind auch die Anschlüsse, nämlich VGA und DVI (HDCP-fähig).
Abgesehen von der besseren Umweltbilanz, liegt die einzige markante Differenz zwischen dem Modell der 70er-Serie, dem P2370, und dem Modell der neuen 50er-Serie, dem hier zur Debatte stehenden SyncMaster P2370G also in der Farbgebung des Touch of Color Gehäuses. Es nennt sich Rose Black und hat, im Gegensatz zum völlig schwarzen Gehäuse des P2370, einen rund um den Gehäuserand eingearbeiteten roten Streifen. Es ist trotzdem mehr als wahrscheinlich, dass der Monitor, den es bislang nur in Korea zu kaufen gibt, auch hierzulande aufschlagen wird. Denn auch in Deutschland sind die Wohnzimmer und Arbeitszimmer, in denen der 2350G seiner Aufgabe nachkommen soll, unterschiedlich farbig gestaltet, und manchmal passt eben ein total schwarzer, manchmal ein schwarz-roter Monitor besser ins Ambiente. Legitim ist so was allemal. Anhand der neuen Produktbilder kann man den Monitor schon einmal in Gedanken in seine zukünftige potenzielle Umgebung imaginär einpassen.
11.06.2009
























