Samsung bringt nach dem bereits bekannten 19 Zoll großen Netzwerk-Monitor nun einen 24 Zoller als SyncMaster NC240 auf den Markt. Über die wirtschaftlichen Vorteile muss man nicht lange diskutieren, denn die finanzielle Einsparung beim Hardware-Kauf ist offensichtlich. Jeder Monitor ist eine Einzelarbeitsplatz ohne Betriebssystem und somit gegen Schadsoftware bestens geschützt.
Im Inneren des Samsung SyncMaster NC240 befindt sich ein PC-over-IP-Prozessor, der Tera 1100 von Teradici, der schon mit 128 MByte Arbeitsspeicher ausreichend arbeiten kann. Aufwendige 3D-Anwendungen werden inklusive Sound über die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle direkt vom Server bezogen und mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten dargestellt. Vier USB-Ports (leider alle 1.1) bieten genügend Konnektivität für Maus, Tastatur und andere Geräte. Power-User, denen die großformatige Arbeitsumgebung nicht genügen, können den DVI-Ausgang nutzen, um einen zweiten Monitor (Standard-Gerät) als Desktop-Erweiterung anzuschließen. Als Netzwerkprotokoll nutzt der NC240 PCoverIP und MS RDP und kann so unterschiedliche Betriebssysteme nutzen.
Bei einem Anschaffungspreis von zur Zeit rund 550 US-Dollar (bei amazon USA) bzw. etwa 640 Euro in Deutschland, wer rechnen kann ist deutlich im Vorteil, entspricht der Samsung SyncMaster NC240 einem Standardarbeitsplatz. Der finanzielle Vorteil errechnet sich erst aus den Wartungskosten, die gegen Null tendieren.
06.10.2010






















