In Japan ist der Ende Januar 2009 von Samsung angekündigte Zweitmonitor für Laptops nun in den Handel gekommen und soll dem Unternehmen beziehungsweise den Händlern umgerechnet 170 Euro in die Kasse spülen. Man darf gespannt darauf sein, wie der Monitor ankommen wird. Für sich betrachtet, sind jedoch 170 Euro eine stolze Summe für einen 19 Zoll Monitor, selbst wenn man das Klavierlackgehäuse und das innovative Fußkonzept auf der Rückseite als Design-Argumente in Rechnung stellt.
Mit technische Wunderwerten wartet der Samsung SyncMaster LD190G nämlich nicht gerade auf. Wie berichtet, beträgt die Auflösung 1.366 mal 768 Bildpunkte, das Format demnach 16:9, die Reaktionszeit wiederum 5 Millisekunden sowie der Kontrast 1.000:1 beziehungsweise dynamisch 20.000:1. Ob es das Display also schaffen wird, mehr als ein Nischenprodukt zu sein, ist eher fraglich. Die UbiSync-Technologie, die die USB-Verbindung zum Laptop steuert, ist immerhin dazu in der Lage, Video ohne größere Probleme zu übertragen. Lediglich 3D-Spiele zeigen ihr ihre Grenzen auf.
Doch wer auch bisher den Zusatzmonitor zum seinem Laptop über VGA angeschlossen hat und dies auch in Zukunft so halten möchte, findet in dem USB-Monitor eine lukrative Alternative. Die praktischen Vorteile des Konzepts – keine aufwendige Grafikkarte, einfache Plug & Play-Installation, gleiche Höhe mit dem Laptop-Display – sind letztendlich doch die kaufentscheidenden Argumente. Warten wir also ab, was der Monitor in Deutschland kosten wird. Aber bis zur magischen Marke von 100 Euro, bei der mittlerweile viele 19-Zöller angekommen sind, ist es vom japanischen Preis von 170 Euro noch ein gewaltiger Sprung.
16.03.2009




























