Samsung bietet mit dem SyncMaster B2230W einen 22-Zöller an, der über die für diese Zollklasse lange Zeit gültigen technischen Eigenschaften verfügt. Zu diesen gehören eine Auflösung von 1.680 x 1050 Pixeln und damit das Seitenformat 16:10, die beide derzeit gerade mehr oder weniger konstant von einer Full-HD-Auflösung im (meistens) 16:9-Format abgelöst werden. Der Vorteil der alten, vom B2230W noch gebotenen Auflösung liegt in der leichteren Lesbarkeit der Bildschirminhalte, die im Gegensatz zu den Full-HD-Modellen nicht so klein ausfallen.
Im Übrigen jedoch entspricht der SyncMaster B2230W den Standardwerten, die derzeit von einem Allround-Monitor gefordert werden können, der sowohl im Office-/Internet- als auch im Multimediaeinsatz eine gute Figur macht. Dazu gehören natürlich ein digitaler, HDCP-fähiger sowie ein analoger Signaleingang, eine schnelle Reaktionszeit sowie ein vergleichsweise hoher Kontrast. Wie sich der B2230W in der Praxis schlagen wird, müssen Tests zwar erst noch genau ermitteln. Da jedoch die Panel-Technologie der Monitore im Consumerbereich mehr oder weniger als ausgereift gelten kann, sind keine bösen Überraschungen zu erwarten.
Dem Preisverfall auf dem Monitormarkt während des letzten Jahres muss auch Samsung mit dem SyncMaster B2230W Tribut zollen. Eigentlich vom Hersteller mit knapp über 200 Euro ausgepreist, ist der in einem Klavierlackgehäuse steckende Monitor jetzt schon bei 150 Euro (Amazon) angekommen und liegt damit knapp über den preiswertesten 22-Zöllern. Endkunden freut dies natürlich zurecht, denn immerhin wird für diese vergleichsweise geringe Summe ein TFT eines renommierten Herstellers ausgeliefert, dessen Gerätequalität in der Regel unumstritten ist.
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- Erschienen: 26.05.2010 | Ausgabe: 7/2010
- Details zum Test
81 von 100 Punkten
Preis/Leistung: „gut“
„Guter Spiele-Monitor mit extrem reduzierter Ausstattung, kaum Verstellmöglichkeiten und wackligem Stand. Die Bildqualität ist für das TN-Panel allerdings noch gut.“




























