Samsung bietet ab Ende Oktober 2010 mit dem SyncMaster 2443DW einen Bildschirm an, der vorrangig für den Einsatz im Büro gedacht ist. Der Monitor kann flexibel auf den Blickwinkel des Anwenders eingestellt werden, außerdem verhindert sein mattes Gehäuse Spiegelungen durch Lampen- und Sonnenlicht. Innerhalb des Portfolios von Samsung wiederum ist der Syncmaster 2443DW, zusammen mit dem 22-Zoll-Pendant 2243DW, der erste Bildschirm des Herstellers mit einem DisplayPort-Anschluss.
Die Justiermöglichkeiten des SyncMaster 2443DW beschränken sich nicht, wie bei den meisten 24-Zöllern für den Consumer-Markt, auf eine leichte Neigbarkeit. Stattdessen kann der Bildschirm um 100 Millimeter in der Höhe verstellt, gekippt und geschwenkt sowie um 90 Grad in den Pivotmodus gedreht werden – Letzteres ein praktisches Feature für längere Dokumente oder Bilder im Porträtformat.
Die Auflösung des SyncMaster 2443DW ist ebenfalls relativ außergewöhnlich und liegt bei 1.920 x 1.200 Pixeln, das heißt, der Bildschirm bietet ein 16:10 Seitenformat und nicht die ansonsten üblichen „videotauglichen“ 16:9. Der Zugewinn in der Höhe kommt vor allem Officeanwendungen zugute.
Der DisplayPort-Anschluss garantiert, dass der SyncMaster mit nahezu allen Grafikkarten kompatibel ist. Über die Schnittstelle, die langfristig DVI ersetzen soll, werden wie bei HDMI auch Tonsignale übertragen, wobei die Übertragung mit einer hohen Bandbreite erfolgt. Zusätzlich dazu kann der Anschluss des Monitors auch über DVI oder analog über VGA erfolgen.
Obwohl speziell für den Büroeinsatz gedacht, bietet der SyncMaster 2443DW auch für Multimediaanwendungen genügend Leistungspotenzial und Bildqualität. Die notorisch schwachen Blickwinkelwerte des verbauten TN-Panels wiederum versucht der Monitor über eine Funktion namens Magic Angel zumindest teilweise auszugleichen – was dieser auch, wie die Erfahrung mit anderen Samsung-Bildschirmen lehrt, ganz ordentlich gelingt.
Die gute Ergonomie-Ausstattung des SyncMaster 2443DW ist zwar auf der einen Seite sehr lobenswert – es gibt kaum noch 24-Zöller, die sich so flexibel justieren lassen. Sie hat aber auch ihren Preis, denn mit 329 Euro ist der Samsung doch merklich teurer als die meisten Konkurrenten aus dem 24-Zoll-Segment.
20.10.2010
























