Samsung SyncMaster 2263DX Test

(Monitor)
Samsung SyncMaster 2263DX

gut (1,7) 4 Tests 07/2009

8 Meinungen
(befriedigend)
Produktdaten:
  • Typ: TFT-Flachbildschirm
  • Bildschirmgröße: 22"
  • Panelart: TN
  • Kontrastverhältnis (dynamisch): …
  • HDCP-fähig
  • Schnittstellen: USB, … mehr Infos

c't
Heft 15/2009
11 Produkte im Test
ohne Endnote

„Kennzeichen positiv: mehrere Digitaleingänge, USB-Webcam, USB-Zusatzdisplay.
Kennzeichen negativ: langsame Reaktionszeiten, Display lässt sich nur neigen.“

Download (2,50 €)
CHIP
Heft 7/2009
Einzeltest
„gut“ (4 von 5 Punkten)

Preis/Leistung: „ausreichend“

„Mit seinen Features spart der 2263DX im Office-Bereich Geld und vermeidet Kabelsalat. Für Spieler gibt es schnellere Displays.“

GameStar
Heft 6/2009
Platz 1 von 10
89 von 100 Punkten

Preis/Leistung: „ausreichend“, „Testsieger“

„Für 310 Euro erhalten Sie beim 2263DX die umfangreichste Ausstattung mit Mini-Display sowie die beste Bildqualität - klarer Testsieg!“

PRAD
7/2008
Einzeltest
„gut“ (4 von 5 Sternen)

„... Sehr positiv überrascht hat der Samsung 2263DX beim guten Blickwinkel und durch seine Gaming-Qualitäten. Nahezu ohne Inputlag eignet er sich nicht nur für Gelegenheitszocker, sondern auch für die Profis. ...“

Zum Test

Meinungen (8)

Einschätzung unserer Autoren

Samsung SyncMaster 2263DX
Sinnvolles Huckepack-Zusatzdisplay

Durch seinen kleinen 7-Zoll-Zusatzmonitor ist der Samsung SyncMaster 2263DX gegenwärtig ein Design-Unikat im 22-Zoll-Segment. Ein erster Test von Prad.de hat den Monitor mit dem Huckepack-Modul nun etwas näher in den Blick genommen. Dabei hat sich gezeigt, dass das Zusatzdisplay als Auslagerungsfläche für Messenger-Dienste oder Werkzeugpaletten durchaus nützlich sein kann, sofern nicht viel Platz auf dem Schreibtisch zur Verfügung steht. Höherwertige Anwendungen jedoch wie zum Beispiel das Betrachten von Videos oder Bildern sind dank der geringen Darstellungsqualität nicht unbedingt zu empfehlen.

Positiv gewertet wurde, dass das Zusatzdisplay des SyncMaster 2263DX die CPU-Leistung kaum beeinträchtigt; die gemessenen Werte für die Belastung der CPU blieben hier meistens unter 5 Prozent – mit Ausnahme bei der Bildbetrachtung. Der Zusatzmonitor belegt allerdings leider den einzigen USB-Anschluss des Monitors, ein zweiter Hub wäre hier sinnvoll gewesen.

Im Test überzeugt hat der SyncMaster 2263DX allerdings mit seinen Qualitäten bei PC-Spielen, selbst Profis, so Prad.de, werden sich mit der Leistung zufrieden geben. Das Zusatzdisplay ist auch in diesem Anwendungsbereich sinnvoll zur Auslagerung von Chats, Messengerdiensten einsetzbar. Fazit: Prad.de bescheinigt dem Monitor „gute“ Qualitäten als „Sorglos-“ Monitor und sehr gute als Spiele-Monitor. Die Ausnahme sind hier wieder – wie bei fast allen TN-Paneln – hochwertige Grafik- oder Printbearbeitungen, für die sich der Samsung SyncMaster 2263DX nicht unbedingt eignet. Der Preis von 370 Euro (Hersteller) scheint insgesamt gesehen also angemessen zu sein. Den ausführlichen Test finden Sie auf der Homepage von Prad.

Samsung SyncMaster 2263DX
Schminkspiegel mit Zukunftspotenzial?

SyncMaster 2263DXEin Monitor mit Schminkspiegel? Nein. Mir fällt beim Anblick des rundum frei positionierbaren 7-Zoll-Zusatzdisplays des SyncMaster 2263DX eher ein um das Hauptdisplay kreisender Trabant ein – der dazu recht nützlich sein kann. Denn auf den Zweitmonitor lassen sich problemlos Photoshop-Tools, Emails oder der Instant-Messenger auslagern – oder parallel zum Bloggen aus den Augenwinkeln ein informatives YouTube-Video über den SyncMaster verfolgen. Das duale Monitorkonzept wird demnach vermutlich diejenigen begeistern, die unter notorischem Platzmangel für zwei Einzelmonitore leiden. Außerdem ergänzt das Zusatzdisplay praktischer Weise die Videokonferenzfunktion des mit Webcam, Mikrophon und Lautsprecher ausgestatteten 22-Zoll-Hauptdisplays.

Der SyncMaster 2263DX besitzt jedoch auch ausbaufähiges Potenzial. Der Zweitmonitor wird nämlich mittels USB angekoppelt. Diese DisplayLink-Technik ist zwar noch nicht ausgereift genug für hochauflösende Grafiken oder Videos. Sie lockt jedoch mit der Aussicht, mehrere Monitore nicht mehr ausschließlich über zusätzliche Grafikkarten anschließen zu müssen. Das ist bequem und spart auch noch Strom. In meinen Augen hat Samsung deshalb einen zukunftsträchtigen Trabanten in die Umlaufbahn geschossen – und nicht nur ein Gadget für Lästerzungen.