Einschätzung unserer Autoren
Samsung SyncMaster 2263DX
Sinnvolles Huckepack-Zusatzdisplay
Positiv gewertet wurde, dass das Zusatzdisplay des SyncMaster 2263DX die CPU-Leistung kaum beeinträchtigt; die gemessenen Werte für die Belastung der CPU blieben hier meistens unter 5 Prozent – mit Ausnahme bei der Bildbetrachtung. Der Zusatzmonitor belegt allerdings leider den einzigen USB-Anschluss des Monitors, ein zweiter Hub wäre hier sinnvoll gewesen.
Im Test überzeugt hat der SyncMaster 2263DX allerdings mit seinen Qualitäten bei PC-Spielen, selbst Profis, so Prad.de, werden sich mit der Leistung zufrieden geben. Das Zusatzdisplay ist auch in diesem Anwendungsbereich sinnvoll zur Auslagerung von Chats, Messengerdiensten einsetzbar. Fazit: Prad.de bescheinigt dem Monitor „gute“ Qualitäten als „Sorglos-“ Monitor und sehr gute als Spiele-Monitor. Die Ausnahme sind hier wieder – wie bei fast allen TN-Paneln – hochwertige Grafik- oder Printbearbeitungen, für die sich der Samsung SyncMaster 2263DX nicht unbedingt eignet. Der Preis von 370 Euro (Hersteller) scheint insgesamt gesehen also angemessen zu sein. Den ausführlichen Test finden Sie auf der Homepage von Prad.
Samsung SyncMaster 2263DX
Schminkspiegel mit Zukunftspotenzial?
Der SyncMaster 2263DX besitzt jedoch auch ausbaufähiges Potenzial. Der Zweitmonitor wird nämlich mittels USB angekoppelt. Diese DisplayLink-Technik ist zwar noch nicht ausgereift genug für hochauflösende Grafiken oder Videos. Sie lockt jedoch mit der Aussicht, mehrere Monitore nicht mehr ausschließlich über zusätzliche Grafikkarten anschließen zu müssen. Das ist bequem und spart auch noch Strom. In meinen Augen hat Samsung deshalb einen zukunftsträchtigen Trabanten in die Umlaufbahn geschossen – und nicht nur ein Gadget für Lästerzungen.



