Samsung Wave 3 S8600 Test

(Handy)
Wave3 S8600

gut (1,9) 11 Tests 04/2012

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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: GPS, Touchscreen, …
  • Kamera: 5 MP
  • Datentransfer: HSUPA, WLAN, HSDPA, …
  • Standby-Zeit: 400 h
  • Gewicht: 122 g
  • Arbeitsspeicher: 512 MB … mehr Infos

test (Stiftung Warentest)
Heft 5/2012
Platz 9 von 21
„gut“ (2,5)

„Guter Akku. Die Kamera macht gute Fotos. Antennenproblem: Die Funkleistung nimmt bei Berührung hinten unten ab. Die GPS-Ortung ist teilweise sehr langsam. Kein Navigationsprogramm. Einziges mit Bada-Betriebssystem.“

Stiftung Warentest Online
4/2012
Einzeltest
„gut“ (2,5)

Telefon (15%): „befriedigend“ (2,8);
Kamera (10%): „gut“ (2,3);
Musikspieler (10%): „gut“ (2,2);
Internet und PC (15%): „gut“ (2,2);
GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (3,0);
Handhabung (20%): „befriedigend“ (2,6);
Stabilität (5%): „gut“ (1,9);
Akku (15%): „gut“ (2,3).

c't
Heft 1/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„... Völlige Smartphone-Neulinge finden sich bei Bada schnell zurecht, doch dieser Vorteil verfliegt spätestens nach dem ersten Benutzungsmonat.“

connect
Heft 1/2012
Einzeltest
„gut“ (412 von 500 Punkten)

„Insgesamt liefert Samsung mit dem Wave 3 eine mehr als interessante Alternative zu der Masse an Androiden und auch zu den aktuellen Windows-Phones. Wer ein intuitiv zu bedienendes Smartphone mit attraktiver Optik und überragender Verarbeitung sucht, der sollte sich das Wave 3 ruhig einmal näher anschauen.“

Business & IT
Heft 11/2011
14 Produkte im Test
ohne Endnote

„Pro: perfekt verarbeitet; hochwertige Materialien; leicht bedienbar; 4-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit sehr guter Reaktionszeit; 1,4-GHz-Prozessor; UMTS; HSPA+; WLAN-n; WLAN Direct; A-GPS; bada 2.0; 5-MPixel-Kamera; 3 GByte interner Speicher; microSD-Slot.
Contra: keine Full-HD-Aufnahme; kein NFC.“

netzwelt.de
3/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„Das Samsung Wave 3 ist ein gutes Smartphone ohne größere Schwächen - abgesehen von der noch geringen App-Auswahl. Die größte Stärke des Wave 3 ist jedoch nur die hochwertige Verarbeitung. Der vergleichsweise geringe Straßenpreis von rund 220 Euro, der den Vorgänger zum Geheimtipp für genügsame Nutzer machte, wiegt angesichts der fallenden Preise im Android-Lager beim Wave 3 nicht mehr so schwer.“

CHIP Test & Kauf
Heft Nr. 3 (April/Mai 2012)
Einzeltest
„gut“ (1,8)

„Wer keinen Wert auf viele Apps legt, findet im Wave 3 ein schickes und solides Handy ohne große Schwächen.“

CHIP
Heft 4/2012
Einzeltest
„gut“ (1,9)

„Für 260 Euro bietet das Samsung Wave 3 ein schickes Outfit, brauchbare Unterhaltungstools und nicht zuletzt einen ebenso großen wie ansprechenden Touchscreen. Das Paket bringt neben der neuen bada-Version zwar keine technischen Innovationen, ist aber ein solides Mittelklasse-Modell. Wer ein breites App-Angebot von seinem Smartphone erwartet, ist hier aber falsch.“

SFT-Magazin
Heft 3/2012
Platz 1 von 5
„gut“ (1,8)

„Testsieger“

„Plus: Flotte Arbeits- und Spielegeschwindigkeit; Gutes Super-AMOLED-Display; Zahlreiche vorinstallierte Apps.
Minus: Flash-Inhalte werden nicht unterstützt.“

Focus Online
12/2011
Einzeltest
„gut“ (368 von 500 Punkten)

„Abgesehen von der app-armen Plattform Bada bietet das Samsung Wave 3 vergleichsweise viel Ausstattung fürs Geld, allem voran einen großen AMOLED-Touchscreen.“

connect
Heft 11/2011
14 Produkte im Test
Erster Check: 5 von 5 Punkten

„Pro: perfekte Verarbeitung; hochwertige Materialien; leichte Bedienung; 4-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit sehr guter Reaktionszeit; 1,4-GHz-Prozessor; UMTS; HSPA+; n-WLAN; WLAN Direct; A-GPS; Bada 2.0; 5-MP-Kamera; 3 GB interner Speicher; Micro-SD-Slot.
Contra: keine Full-HD-Aufnahme; kein NFC.“

Benachrichtigung bei neuem Test

Einschätzung unserer Autoren

Samsung Wave3 S8600
Bada-Smartphone auf Augenhöhe mit Android

Da war das Dementi von Samsung wohl nur ein taktischer Zug: Nur kurze Zeit, nachdem eine ganze Reihe von neuen Smartphones der Südkoreaner im Internet aufgetaucht ist, hat das Unternehmen nun die passenden Gegenstücke dazu offiziell vorgestellt. Zwar bestätigt Samsung bislang nicht offiziell, dass es sich beim Wave 3 um das zuvor gesichtete Topmodell S8600 handelt – die identischen technischen Angaben lassen aber im Grunde keinen anderen Schluss zu, wie auch mehrere Magazine melden.

Das Samsung Wave 3 dürfte in jedem Fall die Herzen der Bada-Fans höher schlagen lassen. Denn das Smartphone kann eine Ausstattung vorweisen, die es auf Augenhöhe mit aktuellen Android-Smartphones katapultieren - von wenigen Flaggschiff-Ausnahmen einmal abgesehen. Dazu gehören in erster Linie das exzellente Display und der schnelle Prozessor. Anstelle des LC-Displays vom Vorgänger kommt nun wieder ein Super-AMOLED-Display zum Einsatz – wie einst beim ersten Wave-Modell. Mit 4 Zoll Bilddiagonale und 480 x 800 Pixeln Auflösung wirkt es besonders beeindruckend.

Als Prozessor wiederum kommt ein Modell mit 1,4 GHz Taktrate zum Einsatz, was dem Mobiltelefon einen erheblichen Leistungsvorsprung gegenüber dem bisherigen Topmodell der Baureihe liefert. Weitere Eckdaten sind HSPA-Unterstützung, WLAN, NFC und Bluetooth 3.0 für drahtlose Datenverbindungen, GPS, eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht und HD-Videofähigkeit sowie ein ausgefeilter Media Player. Natürlich fehlen auch nicht Standards wie ein USB-Anschluss, ein Beschleunigungssensor und ein Anschluss für 3,5mm-Klinkenstecker.

Der interne Speicher des Samsung Wave 3 S8600 fällt allerdings eher bescheiden aus. 3 Gigabyte wären vielleicht für ein Einsteigermodell beeindruckend, bei einem Topmodell der Bada-Baureihe hätten es ruhig auch 8 oder 16 Gigabyte sein dürfen. Immerhin ist die Erweiterung des Speichers per microSD-Speicherkarte möglich. Auch der integrierte Akku wirkt mit seinen 1.500 mAh ein wenig mager. Zwar setzen aktuell noch viele Smartphones auf diese Größe, gleichwohl haben viele Hersteller ihre kommenden Topmodelle bereits mit 1.800 mAh und mehr angekündigt.

Doch das dürften für Fans von Bada 2.0 nur Peanuts sein. Tatsächlich überzeugt das Gerät insgesamt mit einer hervorragenden Ausstattung, die es mit der aktuell erhältlichen Android-Konkurrenz - von absoluten Highend-Krachern einmal abgesehen - durchaus aufnehmen kann. All das packt das Wave 3 übrigens in ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse, womit sich das Smartphone sogar über die Android-Gegenstücke erhebt, die meist nur Plastik bieten...

Samsung Wave3 S8600
Bada-Smartphone mit 4-Zoll-Super-AMOLED

Der südkoreanische Handy-Hersteller Samsung bereitet anscheinend eine komplette Überarbeitung seines Handy-Portfolios vor. Denn die litauische Website „mobili.lt“ hat eine Liste mit nicht weniger als neun Smartphones veröffentlicht, die in den nächsten Monaten auf den Markt gebracht werden sollen. Darunter befinden sich sieben Android-Modelle, aber auch zwei Geräte für das hauseigene Betriebssystem Bada. Eines davon trägt die Nummer S8600 und stellt anscheinend das neue Flaggschiff dar.

mobili.lt zufolge soll das Mobiltelefon mit dem größten Bildschirm aufwarten können, den es bislang bei einem Bada-Modell überhaupt jemals gab. Nicht weniger als 4 Zoll soll er in der Bilddiagonale messen. Zum Vergleich: Das bisherige Topmodell Samsung S8530 Wave II besitzt nur eine Displaygröße von 3,7 Zoll. Darüber hinaus setzt jenes Handy noch auf die Super-LCD-Technologie, die als (wenn auch sehr gute) Notlösung für teure OLED-Displays gilt. Beim Samsung S8600 soll nun ein Display mit der Super-AMOLED-Technologie zum Einsatz kommen - wie einst beim ersten Wave-Modell S8500.

Das bedeutet für den Nutzer: Stärkere Kontraste, klarere Schwarz-Werte und vor allem ein enorm guter Seitenblickwinkel. Darüber hinaus gilt die Super-AMOLED-Technologie als besonders stromsparend und dürfte den Akku des Smartphones entsprechend schonen. Für Samsung hat dies zudem den Vorteil, dass das AMOLED-Display aus eigenem Hause stammt, während man bei Super-LCD mit Sony zusammenarbeiten muss.

Weitere bereits bekannt Eckdaten sind eine für diese Geräteklasse mittlerweile übliche 5-Megapixel-Kamera, 3 Gigabyte interner Speicher und Bluetooth 3.0. Als Betriebssystem soll die neue Version 2.0 von Bada zum Einsatz kommen. Sie bringt die von vielen bislang schmerzlich vermisste Möglichkeit für OTA-Updates mit sich (der Umweg über die PC-Software Kies ist dann nicht mehr zwingend notwendig) und wird darüber hinaus Spracherkennung und Push-Nachrichten unterstützen. Auch das Speichermanagement wurde zwecks besserem Multitaskings überarbeitet. Eine weitere wesentliche Neuerung ist die Integration von WiFi Direct, womit das Handy ohne den Umweg über einen Router direkt mit entsprechend ausgerüsteten Peripheriegeräten kommunizieren kann.