Einschätzung unserer Autoren
Samsung OmniaW I8350
Mehr Leistung, aber kleineres Display
Das neue Betriebssystem bietet unter anderem den Zugriff auf Windows Life Skydrive – einen externen Cloud-Speicher mit einer Größe von 25 Gigabyte. Der Service dient als ausgelagerte Speichererweiterung und ist auch bitter nötig, denn intern bietet das Handy nur 8 Gigabyte, die zudem wie stets bei Windows Phone nicht erweiterbar sind. Einen Steckplatz für microSD-Speicherkarten gibt es also auch weiterhin nicht. Eine weitere Änderung wiederum erstaunt selbst wohlwollende Beobachter: Bei der Größe des Bildschirms macht Samsung einen Schritt nach hinten und setzt nunmehr auf ein Modell mit 3,7 anstatt 4,0 Zoll Bilddiagonale. Die Auflösung bleibt bei 480 x 800 Pixeln (der Mindestvoraussetzung für Windows Phone) und es kommt immerhin die beliebte Super-AMOLED-Technik zur Anwendung.
Davon abgesehen gleicht das Samsung Omnia W seinem Vorgänger, so dass sich auch hier 3G-Unterstützung, WLAN, Bluetooth, ein GPS-Empfänger und eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht und 720p-HD-Videofähigkeit finden. Als Akku dient ein Modell mit 1.500 mAh Nennladung. Unbekannt bleibt vorerst, wann das Handy in den Handel kommen wird – und auch ein Preis wurde noch nicht von Samsung mitgeteilt. Angesichts der doch eher marginalen Verbesserungen dürfte dieser aber sich in den Regionen des Vorgängers bewegen.
Samsung OmniaW I 8350
Neues Windows-Phone mit „Mango“ in Arbeit?
Demnach handelt es sich bei dem Touchscreen-Handy definitiv um ein Gerät mit Windows Phone 7, sehr wahrscheinlich mit der neuesten Version des Betriebssystems, die als „Mango“ bekannt geworden ist (7.1 oder auch 7.5, je nach Lesart). Als Webbrowser verwende das Smartphone entsprechend den Internet Explorer 9, der mit diesem Update eingeführt werden soll. Darüber hinaus nennt Nanapho eine Bildschirmauflösung von 480 x 800 Pixeln (die allerdings nichts anderes ist als die Standardauflösung für Handys mit Windows Phone 7).
Weiteres technisches Detail, die dem UA-Profil abgerungen werden konnte, ist die Unterstützung von Bluetooth 2.1 und HSPA+. Das Gerät sollte also Datenübertragungen jenseits von 14,4 MBit/s (im Download) erlauben. Weitere Informationen sind leider noch nicht verfügbar, wenngleich die Blogosphäre bereits wild zu spekulieren begonnen hat. Demnach könne es sich um den Nachfolger des Samsung Omnia 7 handeln, das als erstes Samsung-Gerät auf das neue Microsoft-Betriebssystem gesetzt hat.
Doch dürfte das eher unwahrscheinlich sein: Das Samsung Omnia 7 besitzt die Gerätenummer i8700, während das jetzt gesichtete Handy die i8350 besitzt. Samsung ist bekannt dafür, Nachfolgemodelle stets ein wenig höher anzusiedeln. Beispiel: Das Samsung Galaxy S2 (i9100) ist der Nachfolger des Samsung Galaxy S (i9000). Entsprechend ist eher davon auszugehen, dass das GT-i8350 eine etwas weniger gut ausgestattete Ergänzung zu dem Flaggschiff wird und dieses in der Zukunft noch einen eigenen Nachfolger erhält. Freilich ist auch das natürlich nur Spekulation...



