Samsung hat soeben mit dem ML-5510 einen Mono-Laserdrucker angekündigt, dessen herausragendes Merkmal sein flottes Arbeitstempo ist. Darüber hinaus soll der für regelmäßig anfallende sehr große Druckjobs konzipierte Drucker sehr leise sein, ein komfortables Papiermanagement sowie diverse Aufrüstmöglichkeiten runden das Paket ab.
Der neue Samsung fühlt sich insbesondere in Büroumgebungen wohl, in denen täglich sehr viele S/W-Ausdrucke anfallen. Laut Hersteller liegt die Obergrenze des Lasers bei 250.000 Seiten im Monat. Grundvoraussetzung für einen derart hohen Output ist natürlich ein großzügiges Papiermanagement. In der Grundversion wird der Laser mit einer Papierkassette für 520 Blatt ausgeliefert, zusätzlich dazu kann er mit 100 Blatt direkt über einen Mehrzweckeinzug gefüttert werden. Optional lässt sich der Papiervorrat um eine weitere Kassette à 530 Blatt oder sogar um ein Großraummagazin für 2.000 Blatt erweitern. Praktisch: Das Ausgabefach nimmt 500 Blatt auf, sodass bei größeren Druckjobs der Druckvorgang unter Umständen nicht beaufsichtigt werden muss. Als weiteres Zubehör bietet Samsung ferner noch einen Finisher (mit Hefterfunktion) an.
Das Highlight des Monolasers ist aber sein Arbeitsethos. Bis zu 52 Seiten in der Minute soll der Laser ausgeben, die Auflösung der S/W-Seiten kann dabei auf bis zu 1.200 x 1.200 Pixel interpoliert werden. Aber auch bei den tagtäglich häufiger anfallenden kleinen Druckjobs beweist der Samsung seine Schnelligkeit: 7,8 Sekunden soll es dauern, bis die erste Seite ausgegeben wird. Sowohl das flotte Drucktempo als auch der üppige Papiervorrat sind wie geschaffen dafür, den Laser als Arbeitsgruppendrucker einzusetzen, weswegen der auch ab Werk einen Netzwerkanschluss besitzt. Je nach Druckaufkommen kann darüber hinaus der Arbeitsspeicher aufgerüstet werden, optional steht auch eine Festplatte zur Verfügung. Die Kompatibilität mit den herkömmlichen Druckersprachen ist für das Modell selbstverständlich.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie verhältnismäßig klein mittlerweile selbst Business-Drucker der Mittel- und Oberklasse ausfallen. So beansprucht der Samsung mit einer Papierkassette gerade einmal 46,4 mal 54 mal 42 Zentimeter für sich, weswegen er nicht unbedingt in einem separaten Raum aufgestellt werden muss. Samsung bemüht sich ferner darum, genau aus diesem Grund seinen Laser auch das Lärmen abzugewöhnen. Zwar sind 56 dB(A) immer noch nicht extrem leise, der Lärmpegel des Gerätes liegt doch aber spürbar unter dem vieler anderer Laser.
Den genauen Verkaufsstart des hochproduktiven Business-Druckers hat Samsung noch nicht bekannt gegeben, unklar ist auch noch, wie viel der Laserdrucker in der Grundversion kosten wird. Das Gerät ist aber bereits im deutschsprachigen Raum auf der Samsung-Homepage gelistet, besonders lang kann es also nicht mehr dauern.
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- Erschienen: 31.05.2011 | Ausgabe: 6/2011
- Details zum Test
ohne Endnote
„... eignen sich bestens auch für die ganz großen Druckjobs. Sie arbeiten mit einem Drucktempo von 52 bzw. 62 Seiten pro Minute. Das bedeutet, dass die Seiten quasi im Sekundentakt in den Ausgabeschacht fliegen. Die maximale Spitzenlast liegt bei bis zu 250000 bzw. 275000 Seiten pro Monat. ...“































