Aktuell hat eine Schwemme an billigen Android-Smartphones mit Volltastatur eingesetzt, die eine überwältigende Funktionsfülle für wenig Geld bereitstellen. Doch mancher Nutzer ist davon einfach nur überfordert und wünscht sich ein schlichteres Mobiltelefon, mit dem er ebenso bequem lange Texte verfassen kann – schließlich erfordert das Tippen von E-Mails und langen Kurznachrichten nicht zwingend ein Smartphone. Samsung kommt mit dem neuen Linx diesen Nutzerwünschen entgegen.
Das Samsung Linx sieht auf den ersten Blick wie ein ganz normales Handy im Barrenformat aus, eventuell mit ein wenig mehr Esprit im Design, ansonsten jedoch kaum einen erkennbaren Unterschied zu anderen Feature-Phones mit alphanumerischer Tastatur zeigend. Doch das mit 15 Millimetern Bautiefe etwas dickere Gehäuse verrät es schließlich: Unter dem Display kann seitlich noch eine zweite Tastatur hervorgezogen werden – und diesmal handelt es sich um eine vollwertige QWERTZ-Tastatur.
Die Bedienung des Mobiltelefons soll bewusst einfach gehalten sein, ohne den Nutzer mit zu vielen Individualisierungsoptionen zu überfordern. Das Betriebssystem ist entsprechend ein simples, hauseigenes System von Samsung, wie es für diese Geräteklasse üblich ist. Bedient wird es vollkommen über die beiden Tastaturen, ein Touchscreen findet sich ebensowenig wie andere herausragende Technikspielereien. Eine 1,3-Megapixel-Kamera, ein MP3-Player und Bluetooth stellen bereits die Highlights des Handys dar.
Das Samsung Linx ist mit seinen 110 US-Dollar (ca. 75 Euro) eine besonders preiswerte Alternative für all jene, die auf solche Spielereien keinen Wert legen und einfach ein leicht zu bedienendes Vieltexter-Handy suchen. Wann das Handy außerhalb Kanadas auf den Markt kommt, ist noch unbekannt. Zunächst ist der dortige Netzbetreiber Fido der exklusive Samsung-Partner, was sich aber sicherlich in einiger Zeit ändern wird.
02.05.2011






