Einschätzung unserer Autoren
Samsung Galaxy X-Cover
Übersteht auch grobe Behandlungen
Damit präsentiert sich das Galaxy Xcover als ebenso robust wie das Motorola-Gegenstück. Der Code IP67 zeigt hierbei an, welchen Schutzumfang das Gehäuse hinsichtlich Berührungen beziehungsweise dem Eindringen von Fremdkörpern (erste Kennziffer) und Feuchtigkeit beziehungsweise Wasser (zweite Kennziffer) besitzt. IP ist die in der Industrie höchste gängige Klasse und beschreibt eine komplette Abdichtung gegenüber Staub sowie die Immunität gegen zeitweises Untertauchen in Wasser. In der Regel wird hierbei eine Dauer von 30 Minuten angenommen.
Bei der Ausstattung hat Samsung sich offenbar am Konkurrenten Defy orientiert. Zwar wollte Samsung noch nicht mit vielen Daten herausrücken, doch munkelt man von einem 800 MHz starken Prozessor und einem 3,65 Zoll großen Touchscreen aus kratzresistentem Sekuritglas. Daneben sollen sich HSDPA und WLAN für Datenverbindungen finden, ein GPS-Empfänger erlaubt die Verwendung von Navigationssoftware – sehr praktisch für ein Outdoor-Handy. Lediglich bei der Kamera müssen mit nur 3,2 Megapixeln gegenüber dem Defy Abstriche gemacht werden, welches eine mit 5 Megapixeln besitzt.
Das Samsung Galaxy Xcover ist also kein Handy für die Fotosafari. Ansonsten jedoch präsentiert es sich auf Augenhöhe mit dem Defy – zumindest dem alten Modell. Denn das Defy+ soll mit 1-GHz-CPU für einen kleinen Geschwindigkeitsboost sorgen, das Vorgängermodell gilt als ein wenig fußlahm bei Verwendung mehrerer Apps gleichzeitig. Das Defy+ behält also die Nase vorn, sollte das Galaxy Xcover tatsächlich nur mit einer 800-MHz-CPU auf den Markt kommen.













