Sagem my310X Test

(Handy)
Sagem my310X

befriedigend (3,0) 3 Tests 12/2008

0 Meinungen
Erste Meinung schreiben

Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: Foto-Handy
  • Kamera: 0,3 MP
  • Datentransfer: GPRS
  • Standby-Zeit: 240 h
  • Gewicht: 70 g
  • Bauform: Barren-Handy … mehr Infos

mobile zeit
Heft 1/2009
Einzeltest
2,5 von 5 Sternen (440 von 700 Punkten)

„Stärken: Gutes Preis/Ausstattungsverhältnis; Gute Rufbereitschaft.
Schwächen: Mäßige Verarbeitung; Mäßige Sprachqualität; Harte Tastatur.“

mobile next
Heft 5/2008
Einzeltest
„befriedigend“ (3,3)

„Klein, leicht, gewitzt - so lässt sich das my310x am besten charakterisieren. ... Für alle, die nur ab und zu mal kurz telefonieren, bietet sich das Handy ebenfalls an. Multimedia-Freunden wird es jedoch keine Freude bereiten.“

Tomorrow
Heft 9/2008
7 Produkte im Test
ohne Endnote

„Bezahlbar!“

„Äußerlich wirkt das Sagem-Handy edel, doch das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff. Dafür punktet es mit seiner Ausstattung. Das Gerät besitzt eine integrierte VGA-Kamera ...“

Benachrichtigung bei neuem Test

Einschätzung unserer Autoren

Sagem my310X
MyFaves-Kontakte und bunte Avatare

Das Sagem my310X bietet entweder das Anlegen von Schnellkontakten auf dem Startbildschirm oder das Definieren von Avatar-Bildchen für Kontakte im Adressbuch – je nach verkaufter Version. Denn das my310X wird in Deutschland in zwei Versionen vertrieben: Die T-Mobile-Variante kommt in Bronze/Schwarz daher und ermöglicht das Koppeln von fünf Kontakten an den MyFaves-Tarif des Netzanbieters. Das my310X von E-Plus dagegen ist in Chrom/Schwarz gestaltet und ermöglicht das Anlegen von Avatar-Bildchen für alle Kontakte im Adressbuch. Dabei können die Figuren hinsichtlich Füßen, Körper, Gesicht, Frisur, Hauttyp und Accessoires verändert werden. Für jede der Kategorien stehen sechs bis zwölf Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Sagem ist der Meinung, dass auf diese Weise Anrufer eindeutig identifiziert werden könnten – vom Surfer bis zum Geschäftsmann seien alle Avatare denkbar. Allerdings handelt es sich dabei eher um eine nette Spielerei als wirklichen Nutzen – denn mit der integrierten VGA-Kamera kann man genauso gut gleich ein echtes Bild machen und einbinden. Es sei denn, man hat sehr Foto-scheue Freunde...

Sagem my310X
Akkuleistung mangelhaft

Für ein ausgewiesenes Einsteiger-Handy besitzt das Sagem my310X eine überraschend niedrige Akkulaufzeit. Denn diese beträgt laut Hersteller lediglich drei Stunden, wenn das Handy aktiv für Telefonie und das Tippen von SMS genutzt wird. Und mit 240 Stunden besitzt das my310X auch keine überzeugende Stand-by-Ausdauer.

Das sind für ein Einsteiger-Modell ohne jegliche Sonderausstattung einfach nur miserable Werte. Andere Handys dieser Klasse bieten problemlos das Doppelte der von Sagem genannten Ausdauerzeiten. Da fragt man sich schon, welche Käufergruppe ein solches Handy ansprechen soll? Es kann nichts Besonderes, ist in jeder Hinsicht stark eingeschränkt und bietet selbst den Telefonie-Puristen nicht einmal annähernd akzeptable Gesprächszeiten – und dann ist da noch der extrem hohe Preis...

Sagem my310X
Geradezu unverschämt teuer

Mit dem my310X hat Sagem ein geradezu unverschämt teures Einsteiger-Handy auf den Markt gebracht. Denn das Handy soll immerhin fast 70 Euro kosten – besitzt aber außer Telefonie, SMS und MMS im Grunde keine Funktionalitäten. Zwar ist eine VGA-Kamera integriert, die 0,3 Megapixel Auflösung reichen allerdings höchstens für einen MMS-Schnappschuss. Radio oder ein MP3-Player fehlen, ebenso interner Speicher zum Abspeichern von Klingeltönen oder Fotos. Denn die 3,5 Megabyte reichen höchstens für SMS und Kontakte. Auch ins Internet gehen ist mit dem Handy sicherlich kein Vergnügen, da EDGE oder sonstige Datenbeschleuniger fehlen – zumal Sagem nicht einmal einen Browser erwähnt.

Dass das Sagem my310X nur wenig kann und sich lediglich auf die Telefoniefunktionen beschränkt, wäre an sich nicht schlimm. Im Gegenteil: Viele dürften ein solch durchaus schickes Einsteigermodell begrüßen – doch dann dürfte das Handy auch nur knapp die Hälfte dessen kosten, was jetzt dafür vom Hersteller offiziell als Verkaufspreis verlangt wird...