In den Wassertank der Kaffeemaschine aus der „Mono Collection“ des britischen Traditionsunternehmens Russell Hobbs passen 1,5 Liter, die Filtermaschine ist daher locker für 12 gut gefüllte Tassen Kaffee gut. Damit liegt sie deutlich über dem Durchschnitt, denn die meisten Modelle besitzen das Gardemaß von 1 bis 1,2 Liter Wasser. Darüber hinaus ist die auf Amazon für moderate 35 EUR gelistete Maschine mit einer Sonderfunktion ausgestattet, die etlichen Kunden frühmorgens schon viel Freude bereitet hat.
Kaffee vorbestellbar
Gemeint ist natürlich der Timer, über den bei der Filtermaschine bis zu 24 Stunden im Voraus eine Kanne frisch gebrühten Kaffee in Auftrag gegeben werden kann. Die „Programmierung“ des Timers ist kinderleicht, auf einer kleinen LCD-Anzeige lassen sich – außer der aktuellen Uhrzeit – die jeweiligen Einstellungen ablesen. Das Display leuchtet ständig, was bei einigen Kunden schon für Unmut gesorgt hat. Wird jedoch der Stecker gezogen, ist nicht nur das Display dunkel, auch die Einstellungen sind gelöscht. Warum bislang noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, den Timer mittels einer Batterie beziehungsweise eines kleinen Akkus mit Strom zu versorgen, ist ein Rätsel. Denn übers Jahr verteilt zieht die Russell Hobbs, sofern der Timer intensiv genutzt wird, für eine Kaffeemaschine doch verhältnismäßig viel Strom im Standby-Modus.
Die üblichen Schwachstellen
Abgesehen vom Timer bietet die Russell Hobbs – mit Ausnahme der Abschaltautomatik natürlich – keine weiteren Sonderfunktionen, und auch in Sachen Brühtechnik gibt es keine Auffälligkeiten zu berichten. Es handelt sich bei dem Modell also um eine typische Standardfiltermaschine, die mit Tropfstopp, schwenkbarem und herausnehmbarem Filter sowie Warmhalteplatte die üblichen Basisfunktionen bietet. Aber nicht nur die Ausstattung ist Standard, sondern auch die Schwachstellen. Hauptkritikpunkt ist der Wassertank. Viele Kunden monieren, dass dessen Öffnung zu schmal und außerdem beim Befüllen der Tankdeckel der Glaskanne im Weg sei. Der Deckel der Glaskanne wiederum scheint sich nur recht schwer abnehmen zu lassen, so dass einige schon in ihm eine typische Sollbruchstelle vermutet haben – was sich bislang aber allem Anschein noch noch nicht bewahrheitet hat.
Fazit
Die Schwachstellen werden der Russell Hobbs jedoch in den meisten Fällen großzügig verziehen. Unterm Strich biete die Filterkaffeemaschine nämlich im Großen und Ganzen sowohl eine ordentliche Leistung in Sachen Kaffeequalität als auch hinsichtlich Material/Verarbeitung. Der Timer sowie das große Fassungsvermögen des Tanks zeichnen sie von der Konkurrenz aus, und wer an diesen beiden Punkten Gefallen gefunden hat, kann sich die Anschaffung der mit rund 35 EUR (Amazon) recht moderat ausgepreisten Filtermaschine ernsthaft durch den Kopf gehen lassen.