Mal ehrlich gesagt: fast alle hassen Touchpads und dazu zählen auch die Nichtspieler unter den Notebook-Nutzern. Es ist und bleibt ein Notbehelf für unterwegs und kann eine Maus nicht wirklich ersetzen, selbst wenn diese unsere Gesten nicht deuten kann. Dass Razer mit seinem Gaming-Notebook zukunftsweisend ist bleibt offensichtlich. Das User-Interface, genannt Switchblade, ersetzt nicht nur das Touchpad, sondern bietet viele Nutzungsmöglichkeiten.
Leider sind noch keine Endprodukte auf dem Markt und der Hersteller gibt hier und da eines der brandheißen Notebooks für Praxistests heraus. Es jedoch noch im Frühling 2012 mit einer weltweiten Veröffentlichung des Blade-Notebooks zu rechnen – hoffen alle. Die amerikanischen Kollegen von TwaekTown gehören zu den privilegierten Testern, die vom Hersteller ein Exemplar in die Finger bekamen. Details dazu findet man im Video am Ende des Textes. Zur Perfomance des 17,3 Zoll großen, extrem flachen und leichten Notebooks soll an dieser Stelle weniger gesagt werden, da die Funktionalität des Switchblades im Vordergrund steht und Hersteller wie Asus und Co sich ein Beispiel an dieser Lösung nehmen sollten.
Rechts außen, wo normalerweise der Ziffernblock sein Platz in einem großen Tastaturlayout hat, findet man einen rund 4 Zoll großen LCD-Bildschirm, der eine tolle Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten zu bieten hat. Die Oberfläche ist gegenüber Vier-Punkt-Gesten empfindlich und lässt sich bedienen wie ein modernes Smartphone. Oberhalb des Touchscreens sind in zwei Reihen jeweils fünf frei definierbare grafische Icons eingebaut, die berührungsempfindlich sind. Unterhalb lassen sich noch zwei Maustasten ausmachen, deren Benutzung für einen Gamer eher überflüssig sein wird. Im Ruhemodus sieht man nur die drei Schlangen als Logo des Herstellers und die vier beleuchteten Ecken. Die Benutzung via Schnellzugriffstasten ist denkbar einfach und äußerst komfortabel, da hier eine Software zur Steuerung, Synapse genannt, direkt vom Hersteller integriert wurde. Mit einem Klick kann man sich die mobilen Webversionen von Facebook, Youtube und Gmail auf den kleinen Bildschirm holen und in das Geschehen aktiv eingreifen. Am stärksten hat den Testern die Youtube-Darstellung imponiert. Je nach eigenem Geschmack lässt sich dafür die Helligkeit des Displays einstellen.
Man sollte sich unbedingt das folgende Youtube-Video ansehen, um den vollen Funktionsumfang des Switchblades einmal in voller Aktion zu begutachten – allemal sehenswert. Zu Youtube
10.02.2012











