Einschätzung unserer Autoren
Qstarz QFinder GF-Q900
Klares Testfazit - der Backtracker erfüllt seinen Zweck
Das Internetportal Pocketnavigation.de hat den Qfinder GF-Q900 des taiwanesischen Herstellers Qstarz einem Praxistest unterzogen und ein klares Testfazit gezogen. Der so genannte „Backtracker“ erfüllt seinen Zweck, nämlich eine einfache Orientierung im Gelände zu bieten, bestens. Das Gerät eignet sich deshalb nach Meinung der Tester für Anwender, die ein Gerät für einen „preisgünstigen Einstieg in die Outdoornavigation“ suchen. Bei Amazon zum Beispiel ist er aktuell für 79 Euro zu haben.Mit dem Qfinder GF-Q900 können bis zu vier Punkte per GPS lokalisiert und abgespeichert werden. Das Gerät kann deshalb nicht nur nützlich sein, wenn man in einer fremden Stadt verzweifelt den Parkplatz des Autos sucht. Die Punkte lassen sich auch auf Wanderungen gut zur Orientierung einsetzen. Das – so Pocketnavigation – gut verarbeitete Gerät meisterte diese Aufgabe auf einer langen Tour bestens; als Referenz diente ein „Profigerät“, das Oregon 300 von Garmin. Auch der GPS-Empfang war selbst „unter schwierigen Bedingen“ nie ein Problem.
Ein weiterer Vorzug des Qstarz Qfinder GF-Q900 ist natürlich die sehr einfache und übersichtliche Menüstruktur, die selbst absoluten Laien die Bedienung des Gerätes ermöglicht. Aber auch das Display wusste mit einer guten Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung sowie im Dunkeln (Hintergrundbeleuchtung) zu überzeugen. Übrigens: Die Wandertouren dürfen bis zu 12 Stunden dauern.
Leider zeichnet der Qstarz Qfinder GF-Q900 die zurückgelegten Strecken nicht auf. Für diejenigen, die mit dem Gerät also ihre Wandertouren anschließend am PC nachbearbeiten oder es für das Geocachen einsetzen wollen, kommt der Qfinder nicht in Frage. Zu dem anschaulich illustrierten Testbericht auf der Homepage von Pocketnavigation führt dieser Direktlink.
Qstarz QFinder GF-Q900
Findet immer den Weg zurück
In einem modernen Märchen würden Hänsel und Gretel auf den QFinder GF-Q900 von Qstarz zurückgreifen, um den Weg nach Hause wieder zu finden. Denn das kleine, handliche Gerät hat keine andere Funktion als die, seinen Besitzer zu einem einmal eingespeicherten Standort wieder sicher zurückzuführen. Der QFinder benutzt dazu GPS-Ortung, die er mit Hilfe seines SiRF III GPS-Chipsatz empfängt – ein bombensicheres System, das die Brotkrumen von Hänsel und Gretel meilenweit überlegen ist. Außerdem ist der QFinder dazu in der Lage ist, zu maximal vier verschiedenen Ausgangspositionen zurück zu lotsen.Den Weg dorthin zeigt der QFinder GF-Q900 übrigens mit 8 Pfeilen seines integrierten digitalen Kompasses auf dem 33 x 42 Millimeter messenden LC-Display an. Dies klappt auch nachts, denn das Display hat eine Hintergrundbeleuchtung. Unterwegs können ihm weder Regen noch Sturm etwas anhaben. Das Gerät hat einen Strahlwasser-Test überstanden und ist deswegen wasserdicht nach IPX-6-Standard. Die Bedienung selbst erfolgt über zwei Tasten.
Der QFinder GF-Q900 wird demnächst zum Preis von rund 80 Euro zu kaufen sein. Mögliche Einsatzgebiete sind Wanderungen und Ausflüge, bei denen man nicht unbedingt ein komplettes Outdoor-GPS-Navi benötigt, oder auch Städtetouren, auf denen es ja – wie fast jeder weiß – nicht selten passiert, dass man sich leider nicht mehr daran erinnern kann, wo man nun zuletzt das Auto abgestellt hatte.
