Benutzer moderner Apple-Hardware haben es gut, da sie bereits auf die schnellste externe Schnittstelle zugreifen und entsprechende Geräte nutzen können. Die Thunderbolt-Schnittstelle wurde von Intel gemeinsam mit Apple entwickelt und ist leider noch nicht Bestandteil eines PC-Mainboards. Promise bietet jetzt zur Nutzung des flotten Ports ein externes Festplattensystem an, das jeden Mac beflügeln soll. Im wahrsten Sinne des Wortes, da der Hersteller seine Serie Pegasus getauft hat und in unterschiedlichen Bauarten anbietet.
Die kleinste Version bietet der Pegaus R4 mit vier 1-TByte-Festplatten an, die bei amazon bereits für rund 830 Euro erhältlich ist. Die vier Festplatten des Pegasus DAS (Direct Attached Storage) können natürlich im laufenden Betrieb gewechselt (Hot-Swap) werden. Als Anschlüsse findet man im Inneren des kleinen Towers abwärtskompatible SATA-3-Ports vor, die natürlich auch mit größeren Festplatten bestückt werden können. So bietet der Hersteller eine deutlich teurere Version mit 8 TByte an, sowie ein Pegasus-Version mit sechs Festplatten, die entsprechend bis 12 TByte bestückt werden können. Als Systemvoraussetzung muss das Betriebssystem mindestens als Mac OS X 10.6.6 vorliegen eine Thunderbolt-Schnittstelle vorhanden sein. Als Controller arbeitet der hauseigene RAID-Controller, der mit dem Softwaretool SmartNAVI PRO für Mac konfiguriert wird. Als RAID-Modi stehen RAID 0, 1, 5, 50, 6, 60 und 10 zur Verfügung, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Zwar kann der Thundbolt Daten mit bis zu 1.250 MByte pro Sekunde durchsetzen, wird aber von der Pegasus-Hardware nicht wirklich gefordert. Selbst bei einer Bestückung mit Intel SSDs, so wie es die Redakteure des Chip-Magazins machten, konnte nicht annähernd die Maximalgrenze erreicht werden – beim Schreibvorgang mit den flotten SSDs, die aus reinem Arbeitsspeicher beliefert wurden, konnten immerhin 760 MByte pro Sekunde erreicht werden. Hier müsste der Hersteller bald einen besseren Controller anbieten, da die Preise für die SSDs inzwischen recht moderat geworden sind und diese gerade im Storage-Bereich gerne eingesetzt werden.
Trotzdem bleibt der Pegasus der schnellste externe Speicher, der serienmäßig produziert wird.
07.11.2011

























