Pro-Ject Xperience Basic + Test

(Plattenspieler)
Pro-Ject Xperience Basic +

gut (2,5) 4 Tests 01/2012

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Produktdaten:
  • Typ: HiFi-Plattenspieler

AUDIO
Heft 2/2012
Platz 2 von 3
Klangurteil: 80 Punkte

Preis/Leistung: „sehr gut“

„Plus: Luftiger, feinzeichnender Klang, gute Verarbeitung.
Minus: Staubschutzhaube nur optional erhältlich.“

Stereo
Heft 6/2011
Einzeltest
Klang-Niveau: 60%

Preis/Leistung: „überragend“ (5 von 5 Sternen)

„Der Xperience Basic+ wiederholt den Erfolg des größeren Perspex - zwar auf etwas niedrigerem Niveau, aber kaum weniger beeindruckend. Er klingt zackig, knackig und verzerrungsarm. Abtaster und Kabel machen das Plattenspielerpaket perfekt. Mehr Vinylgenuss ist zu diesem Preis nicht zu haben.“

stereoplay
Heft 3/2011
2 Produkte im Test
„gut“ (60 von 100 Punkten)

Preis/Leistung: „überragend“, „Highlight“

„Pro-Ject gelang mit dem Paket Xperience Basic+ ein sensationeller Wurf. So viel Musikalität und Klangneutralität gibt es sonst nur in deutlich teureren Preisklassen. Ein stereoplay Highlight ist der verdiente Lohn.“

Fono Forum
Heft 1/2012
3 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Der Pro-Ject Xperience Basic+ zeigt sich als hochwertig gefertigtes Gerät. Die dicke Basisplatte aus Acryl ist makellos verarbeitet. ... Klanglich gefiel der Pro-Ject durch Impulsivität, Lebendigkeit und knackigen Bass. ... So bietet sich der Pro-Ject besonders für Liebhaber von knackigem Jazz und perkussiver Musik an. ...“

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Einschätzung unserer Autoren

Project Xperience Basic +
Minimalismus trifft Musikalität

Beim Xperience Basic + setzt Pro-Ject erneut auf Minimalismus: Im Gegensatz zu den übrigen Modellen der Xperience-Serie und ähnlich wie beim Essential hat der Hersteller ein Einpunkt-Lager für den mit einem Ortofon MC 25 E bestückten Tonarm verbaut. Das Ergebnis - zumindest vertreten die Redakteure der „Stereoplay“ diese Ansicht – überzeugt auf ganzer Linie.

In Ausgabe 3/2011 bescheinigten die Experten dem Newcomer „viel Musikalität und Klangneutralität“. Berücksichtigt man außerdem die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten, dann reicht es mit 60 von 100 möglichen Punkten zum „verdienten“ Highlight. An diesem Erfolg war das Prinzip des Einpunkt-Lagers nicht ganz unbeteiligt: Eine gehärtete Edelstahlspitze ragt von unten nach oben in die Lagerglocke, auf ihr dreht ein Lagerspiegel aus poliertem Stahl. Der Tonarm selbst wird durch sein ausbalanciertes Eigengewicht fixiert, so dass er sich ohne nennenswerte Reibung in alle Richtungen bewegen kann. Von dieser Konstruktion profitiert der am Ende des Tonarms befindliche Ortofon MC 25 E, ein MC-Tonabnehmer (MC = Moving Coil), den Pro-Ject bereits ab Werk montiert. Tonarmrohr und Headshell sind laut Hersteller aus einem Stück Aluminium gefertigt. Ein exzentrisch montiertes Gegengewicht, dass sich für alle Tonabnehmer eignet, die zwischen acht und 15 Gramm auf die Waage bringen, sorgt für zusätzliche Laufruhe. Dabei wird der Plattenteller aus verdichteter Holzfaser von einem außen laufenden Riemen, der Riemen selbst von einem Synchronmotor angetrieben. Die Edelstahlachse des Plattentellers dreht sich in einer Buchse aus Sinterbronze und läuft auf einer polierten Metallkugel. Für den guten Ton bürgen ferner vergoldete Cinch-Buchsen, eine Verdrahtung aus reinem Kupfer und das zur Vermeidung mechanischer oder elektromagnetischer Störungen ausgelagerte Netzteil. Das Acryglas-Chassis ruht auf drei Aluminium-Kegeln, eine Staubschutzhaube gehört nicht zum Lieferumfang.

Das heutzutage kaum noch genutzte Prinzip des Einpunkt-gelagerten Tonarms, der fein auflösende Tonabnehmer, das hochwertige Material und nicht zuletzt die saubere Verarbeitung bescheren dem Experience Basic + ein Stereoplay-Highlight. Bleibt zu hoffen, dass der elegante Plattendreher, für den Pro-Ject 875 Euro verlangt, in den nächsten Tests ähnlich gut abschneidet.