Einschätzung unserer Autoren
Powerslide PHZ 8 Woman
Gelungenes Experiment
Der Innenschuh des Inliners ist im Fersenbereich zweigeteilt, das heißt, er besteht aus Schaft und Schuh. Diese offene Bauweise verbessert nachhaltig die Luftzirkulation im Schuh, der Schaft kann außerdem individuell verstellt werden. Laut Skate-in ist dieses Experiment mehr als gelungen – seine Mitkonkurrenten jedenfalls hat der Powerslide im Test mühelos distanziert und sich die Krone in der Testdisziplin Halt/Sitz abgeholt.
In die Augen fällt aber auch sofort die Reduktion auf 3 Rollen, die darüber hinaus mit 110 Millimetern ungewöhnlich groß ausfallen. Zusammen mit der kurzen Schiene erweist sich der Phuzion daher als äußerst wendig, seine Testnote lag in dieser Disziplin nur knapp unter der des Klassenprimus Radical 100 W von K2 (ab 279 Euro, Amazon). Erfreulicherweise gehen seine vorzüglichen Kurveneigenschaften nicht auf Kosten der Laufleistungen auf gerader Strecke – auch hier präsentierte sich der Powerslide ausgeschlafen und ordnete sich im oberen Drittel der Testkandidaten ein. In der Gesamtwertung reichte es für den Inliner zu platz Vier, nahezu gleichauf mit dem drittplatzierten T-Nine Electra von K2 und nicht weit entfernt vom Klassenbesten Radical 100 W von K2.
Sicherlich erfordert die enorme Höhe der Rollen eine gehörige Portion fahrerisches Können und auf jeden Fall auch ein bisschen Mut, zumal dann, wenn man zum ersten Mal von einer kleineren Größe umsteigt. Die Um- und Eingewöhnung fällt allerdings bereits nach kurzer Zeit sehr leicht, da der Inliner eine extrem gute Stabilität und damit Sicherheit bietet – und auch in puncto Fahreigenschaften mit zu den Besten seiner Klasse gehört. Mittlerweile ist er bereits für unter 200 Euro zu haben (ab 139 Euro bei Amazon) – und daher seit dem Test von Skate-in sogar noch um eine Spur attraktiver geworden.
