Mal ehrlich: Die meisten Mikroanlagen sehen schrecklich aus. Umso schöner sind deshalb auch die Ausnahmen. Eine davon ist die neue DCM1070/12 von Philips, die vor allem mit ihrer interessant gestalteten Frontseite Blicke auf sich zieht.
Schick sind in erster Linie die vier kreisrunden Felder. Eines dieser Felder beherbergt ein LCD-Display, in den anderen befinden sich die verschiedenen Bedientasten sowie zwei praktische Anschlüsse. Erstens gibt es einen 3,5-Millimeter-Eingang zur Anbindung eines MP3-Players. Und zweitens hat Philips eine USB-Buchse verbaut. Hier kann man ein entsprechendes Speichergerät mit MP3- und WMA-Musik anschließen, wobei sich die Titel nacheinander, im Repeat- oder im Shuffle-Modus anhören lassen. Zudem ist es möglich, eine Liste mit 20 Songs zu programmieren.
Das Laufwerk wiederum schluckt normale Audio-CDs und einige rohe Datenträger (CD-R/RW), wobei letztere ebenfalls mit den bereits genannten Formaten bespielt werden können. Gängiger Standard ist die restliche Ausstattung. So findet man etwa einen Dockingport, der alle momentan erhältlichen iPods und iPhones akzeptiert und den Akku eines angeschlossenen Players natürlich automatisch auflädt, sobald er angeschlossen ist. Zudem ist ein UKW-Tuner an Bord, der für bevorzugte Programme laut Datenblatt 20 Speicherplätze im Gepäck hat.
Kleine Abstriche muss man beim Wecker machen. Zwar ist er durchaus funktional, denn er aktiviert wahlweise das CD-Laufwerk, das Radio, einen iPod oder einen USB-Speicher. Allerdings steht im Gegenzug lediglich eine Alarmzeit zur Verfügung. Zudem gibt es keine Schlummertaste, mit dem sich das Wecksignal um einige Minuten hinauszögern ließe. Immerhin gehört abschließend ein Sleep Timer zum Paket, der die Anlage nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeit (15 bis 120 min) automatisch deaktiviert.
Die mit zehn Watt belastbare DCM1070/12 sieht gut aus und ist durchaus funktional, allerdings hat der Wecker zwei durchaus ärgerliche Schwachstellen. Wann und zu welchen Konditionen die Anlage verfügbar sein wird, will Philips demnächst bekannt geben.
16.04.2012








