Wer zum DC290 greift, bekommt ein Dock für seinen Apple-Player, bei dem Philips einen RDS-fähigen UKW-Tuner verbaut hat. Seiner Aufgabe als Dockingstation wird das Gerät offenbar gerecht, beim UKW-Empfang sieht es nicht ganz so gut aus.
Mehrere Kunden des bei amazon mit derzeit knapp 110 Euro gelisteten Modells berichten, dass der von einer festen Wurfantenne unterstützte UKW-Tuner einen schlechten Empfang hat, so dass selbst lokale Sender rauschen würden. Mangels passendem Eingang lässt sich die Wurfantenne leider nicht durch ein besseres Modell ersetzen. Ansonsten zeigt das Gerät keine nennenswerten Schwächen: Das integrierte Dock eignet sich für alle aktuellen iPod-Modelle inklusive iPod touch 3G und iPhone 4. Die Akkus der im Dock platzierten Player werden mit neuer Energie versorgt, wobei sich iPod und iPhone über die Bedienelemente der Station oder mit der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung steuern lassen. Für externe Zuspieler – zum Beispiel einen MP3-Player, ein Mobiltelefon oder ein Notebook – hält das DC290 einen 3,5 Millimeter Aux-Eingang bereit, den Philips als „MP3-Link“ bezeichnet. Das passende Audio-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. In Sachen Bedienkomfort darf man sich auf einen Wecker mit zwei Alarmzeiten, auf einen Sleep-Timer, auf 20 Programmspeicherplätze für UKW-Sender und auf ein in drei Stufen dimmbares Display mit weißer Hintergrundbeleuchtung freuen. Für den guten Ton sind zwei Lautsprecher zuständig, die vom eingebauten Verstärker mit jeweils fünf Watt RMS belastet werden. Mit einem Loudness-Schalter (Dynamic Bass Boost) und einer digitalen Klangsteuerung (vier Equalizer-Presets) lässt sich der Klang weiter optimieren. Das Aluminium-Gehäuse ist 26,3 Zentimeter breit, 7,8 Zentimeter hoch, 16,5 Zentimeter tief und bringt 1,6 Kilogramm auf die Waage.
Schade, dass der UKW-Tuner nicht taugt, denn im Großen und Ganzen macht das Dock eine gute Figur. Expertentests, die die Einschätzung der Kunden mit validen Laborergebnissen bestätigen beziehungsweise widerlegen, gibt es bis dato nicht. Wer nach Alternativen sucht, könnte hier fündig werden.
04.02.2011




