Wer tagsüber im Büro häufiger seinen Platz verlässt, sei es, um Kaffee zu holen oder aus betrieblichen Gründen, wird nicht unbedingt daran denken, während seiner Abwesenheit den PC-Bildschirm auszumachen. Diese Aufgabe übernimmt beim Brilliance 235PL2ES/00 ein spezieller Sensor, der sowohl die An- als auch die Abwesenheit des Benutzers registriert und im letzteren Fall die Helligkeit des Displays massiv reduziert – womit der von Philips vertriebene Bildschirm auf Dauer jede Menge Strom spart.
Doch auch über diesen sogenannten „PowerSensor“ hinaus qualifiziert sich der 23-Zoll-Monitor von Philips aufgrund eines flexiblen Standfußes geradezu für den Einsatz im Büro beziehungsweise in Privathaushalten, in denen er öfter längere Zeit am Stück benutzt wird. Der Standfuß ermöglicht es nämlich, den Bildschirm auf die Sitzposition des Benutzers auszurichten – er lässt sich um bis zu 13 Zentimeter in der Höhe verstellen. Außerdem kann das Display um 90 Grad in den Porträt-Modus (Pivot) gedreht werden, eine Option, die aufgrund des Breitbildformats mit einem Seitenverhältnis von 16:9 vielen beim Arbeiten mit langen Dokumenten oder Webseiten sicherlich sehr willkommen sein wird. Darüber hinaus lässt sich der Bildschirm aber auch noch um jeweils 60 Grad zur Seite schwenken sowie im üblichen Rahmen nach vorne/hinten neigen. Mit diesen Eigenschaften erfüllt der Philips die Anforderungen, die Experten an einen ergonomischen Büro-Monitor stellen, sie zahlen sich aber abgesehen davon auch für Privatanwender aus, für die der PC-Monitor zum täglichen Brot gehört. Als letzte Besonderheit des Philips bleibt noch die USB-Schnittstelle am Gehäuse zu erwähnen, die den komfortablen Anschluss von zum Beispiel externen Speichermedien oder Kameras erlaubt. Die Lautsprecher hingegen sind, wie meist, eher zu vernachlässigen – sie geben Töne von sich, ohne dabei Ansprüche auf Audioqualität zu erheben.
Die bislang getesteten Bildschirme der Brilliance-Serie von Philips schneiden in puncto Bildqualität meist ziemlich gut ab, hervorgehoben wird in der Regel ein sehr guter Kontrast sowie eine hohe Farbtreue. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass ausgerechnet der 23-Zöller das schwarze Schaf der Familie darstellen wird, ganz im Gegenteil kann davon ausgegangen werden, dass er sich Mühe geben wird, mit seinen Kollegen aus der Business-Serie mitzuhalten. Die Zusatzausstattung mit PowerSensors und USB-Schnittstelle sowie vor allem natürlich mit einem flexiblen Standfuß erfordert allerdings einen tieferen Griff in den Geldbeutel als mancher von einem 23-Zöller gewohnt ist. Aktuell liegt der Monitor nämlich bei rund 240 EUR (Amazon), das heißt, selbst wenn tagtäglich viele Tassen Kaffee konsumiert werden, egalisiert er die Differenz zu seinen weniger gut ausgestatteten, dafür aber nicht so teuren Kollegen vermutlich erst nach mehreren Jahren. Die deutlich bessere Ergonomie jedoch macht sich sofort bezahlt und sollte dem Philips daher unbedingt in Rechnung gestellt werden.
24.04.2012























