Eigentlich trumpfen zurzeit hauptsächlich Monitore mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung mit einem besonders schlanken Design auf. Dasselbe Kunststücke will nun aber auch der Brilliance 226C2SB schaffen, in den Philips nicht die momentan angesagte Beleuchtungstechnologie eingebaut hat, sondern die bis letztes Jahr noch gängigen Kaltkathodenröhren (CCFL).
Allerdings kann der Brilliance 226C2SB nicht mit den ultraschlanken LEDs von zum Beispiel Asus, LG Electronics oder BenQ konkurrieren, deren Gehäuse mitunter nur noch 12 Millimeter dick sind – dafür aber im Verbrauch. Denn während sein Pendant bei Philips, der LED-Monitor Brilliance 226CL2SB, mit rund 18 Watt zufrieden ist, benötigt der CCFL-Monitor nur gerade fünf Watt mehr. Vermutlich hat Philips auf zwei der lange Zeit verbauten vier Kaltkathodenröhren verzichtet, um auch dem Brilliance 226C2SB das Sparen beizubringen.
Die beiden 22-Zöller von Philips belegen aber auch, dass die LED-Technologie beileibe keinen Quantensprung in Sachen Stromsparen bedeutet. Für die LED-Variante spricht jedoch der Verzicht auf umweltschädliche Stoffe bei der Produktion wie zum Beispiel Quecksilber, und auch die Bildqualität ist bei LEDs einen Tick besser, wie Tests gezeigt haben – obwohl Philips auch für den Brilliance 226C2SB einen besseren Schwarzwert als bei herkömmlichen CCFL-Bildschirmen verspricht.
Letztendlich wird die Entscheidung pro/contra CCFL oder LED, also zwischen den beiden technisch ansonsten identischen Monitoren von Philips, über den Geldbeutel laufen. Der Brilliance 226C2SB geht auf Amazon momentan für 160 bis 170 Euro über den Ladentisch, die LED-Version Brilliance 226CL2SB für 181 Euro. Da es relativ lange braucht, bis die 5 Watt Unterschied in den Betriebskosten diese Preisdifferenz annulliert haben, werden sich deshalb aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest kostenbewusste Käufer für die CCFL-Variante entscheiden.
15.10.2010
























