Dürfte man sich einen Bildschirm mit 20 Zoll Bilddiagonale für den PC-Arbeitsplatz im Büro aussuchen, käme der Brilliance 201BL2CS mit Sicherheit in die engere Wahl. Denn der von Philips neu ins Sortiment aufgenommene Monitor liefert nicht nur ein augenschonendes Bild ab. Er lässt sich auch dank eines flexiblen „Ergo“-Standfußes auf den Betrachterblickwinkel ausrichten, verbraucht, was wiederum die Unternehmensführung freuen dürfte, wenig Strom und ist relativ preiswert zu haben.
Wie die meisten aktuellen Bildschirme wird auch der Philips von weißen LEDs ausgeleuchtet. Diese Form der Hintergrundbeleuchtung hat gegenüber den vormals eingesetzten Kathodenröhren den großen Vorteil, dass sie in der Regel den Bildschirm homogener ausleuchten und zudem in der Farb- sowie Schwarz- beziehungsweise Weißdarstellung punkten können. Das Bild strengt außerdem auf Dauer die Augen nicht so stark an, längere Sitzungen vor dem Monitor sind dementsprechend entspannter.
Darüber hinaus lässt sich das Display in der Höhe verstellen, und zwar um 70 Millimeter, der Betrachter kann den Monitor demnach mit ein paar Handgriffen auf seinen Blickwinkel ausrichten. Der Ergo-Standfuß lässt es außerdem zu, den Bildschirm um je 65 Grad zu Seite zu schwenken und leicht nach vorne/hinten zu neigen. Lediglich auf die Pivot-Funktion, also die Drehung des Bildschirms um 90 Grad in den Porträtmodus, versteht sich der Standfuß nicht. Die Justiermöglichkeiten reichen aber vollkommen aus, dem Bildschirm aus ergonomischen Gesichtspunkten eine sehr gute Bürotauglichkeit zu bescheinigen. Zu ihr trägt auch die zusätzliche USB-Schnittstelle bei, über die sich Peripheriegeräte, etwa ein externes Speichermedium, eine Webcam oder aber auch ein Drucker, anschließen lassen. Die Bildsignale wiederum empfängt der Philips via VGA- oder DVI-Schnittstelle.
Dank der verbauten LEDs ist der 20-Zöller zudem recht sparsam im Umgang mit Strom. Mit der zusätzlichen Hilfe einiger Energiesparfunktionen lässt sich der Stromverbrauch auch unter 15 Watt drücken, im Stand-by-Modus benötigt das Gerät fast gar keine Energie. Die Auflösung beträgt 1.600 x 900 Pixel und entspricht also dem üblichen 16:9-Breitbild, das immer mehr auch unter den Monitoren für den Arbeitsplatz die Oberhand gewinnt. Klassische 5:4- / 5:3-Monitore sind nahezu ausgestorben.
Unterm Strich betrachtet gibt der Philips-Monitor ein stimmiges, rundes Bild ab. Technik sowie Ausstattung versprechen ein gutes Bild sowie einen höheren Bedienkomfort als ein herkömmliches Consumer-Modell. Vor allem die gute Ausstattung schlägt sich, wie zu erwarten, zwar in den Anschaffungskosten nieder, jedoch recht moderat. Denn der Philips ist momentan schon für knapp 160 Euro (Amazon) zu haben.
14.11.2011

























