Bei der AZD208 hätte Philips in Sachen Soundqualität durchaus eine Schippe drauflegen können. Der Grund: Die maximale Belastbarkeit der integrierten Boxen ist mit insgesamt 2,6 Watt selbst für eine kleine Kompaktanlage einfach zu gering.
Natürlich darf man mit Blick auf die moderaten Anschaffungskosten – 50 Euro bei Amazon – nicht erwarten, dass der Klang höheren Ansprüchen genügt. Doch wie gesagt, etwas mehr hätte es schon sein dürfen, vor allem angesichts der Tatsache, dass vergleichbare Konkurrenzmodelle hier in aller Regel wesentlich besser ausgestattet sind. Was die Funktionalität betrifft, bietet die Anlage eine Dockinport für alle derzeit am Markt gehandelten iPods, wobei der angeschlossene Player automatisch aufgeladen wird. Dabei lassen sich einzelne Tracks über die Bedientasten ganz normal auswählen, vor- und zurückspulen oder im Repeat-Modus abspielen. Zudem soll es möglich sein, Songs in zufälliger Reihenfolge (Shuffle) wiederzugeben.
Ebenfalls mit an Bord ist natürlich ein CD-Laufwerk, das nicht nur gewöhnliche Audio-CDs, sondern auch selbst gebrannte CD-Rs und CD-RWs schluckt. Leider bleiben die hierbei unterstützten Soundformate im Dunkeln. An Schnittstellen wiederum gibt es lediglich einen AUX-Eingang, über den man sonstige MP3-Player mit dem System verbinden kann. Auf einen USB-Slot hat Philips dagegen verzichtet, genauso wie auf eine Wecker- und eine Sleep Timer-Funktion. Im Schlafzimmer lässt sich das Gerät also eher nicht nutzen. Abgerundet wird die knapp 30 Zentimeter breite, 16,4 Zentimeter tiefe und 11,2 Zentimeter hohe Anlage schließlich von einem eingebauten Empfänger für UKW-Frequenzen.
Unterm Strich bietet die Philips AZD208 nicht nur einen etwas dünnen Sound, sondern trotz des moderaten Preises auch ein überschaubares Maß an Funktionalität. Wer etwas Zeit mitbringt, findet hier eventuell einige interessante Alternativen mit besserem Preis-Leistungsverhältnis.
14.10.2011










