Philips Airfryer HD9220 Test

(Fritteuse)
HD9220/20 Airfryer Heißluft-Fritteuse

sehr gut (1,3) 3 Tests 03/2011

65 Meinungen
(sehr gut)
Produktdaten:
  • Fassungsvermögen: 0,8 l
  • Leistung: 1425 W … mehr Infos

Guter Rat
Heft 4/2011
Einzeltest
Note: 1,7

Ausstattung (25%): „sehr gut“;
Handhabung (50%): „gut“;
Ergebnis (25%): „gut“.

Technik zu Hause.de
1/2011
Einzeltest
"sehr gut"

„Innovation“

„Der Airfryer von Philips hat uns überzeugt. Er sorgt für die schnelle und einfache Zubereitung von leckeren Snacks, Beilagen oder ganzen Gerichten. Durch die Rapid Air‐Technologie benötigt man bei den Gerichten kein oder nur sehr wenig Öl – die gesunde Alternative zur Fritteuse.“

ETM TESTMAGAZIN
Heft 4/2011
Einzeltest
„sehr gut“ (94,3%)

„Das Modell ist hochwertig verarbeitet und glänzt mit einer einfachen Bedienung. Durch die hohe Einsatzvielfalt ist es nicht nur als Fritteuse sondern auch als Backofen verwendbar. Das Multitalent überzeugt ebenso durch die fettarme Zubereitung der Speisen. Nur frische Zutaten benötigen je nach Menge und Rezept einen Löffel voll Öl.“

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Meinungen (65)

Einschätzung unserer Autoren

Philips HD9220/20 Airfryer Heißluft-Fritteuse
Philips Airfryer HD9220: Kalorienarm „frittieren“

Eigentlich werden die Zutaten im Airfryer HD9220 nicht frittiert sondern gebacken, was jedoch dem Endergebnis keinen Abbruch tut. Wie die ersten Käufer der seit Ende 2010 lieferbaren „Fritteuse“ von Philips bestätigen, gelingen dem Gerät die klassischen Frittiergerichte wie Pommes & Co hervorragend. Und das Beste dabei: Die zum Frittieren beziehungsweise Ausbacken benötigte Fett-/Ölmenge ist um bis zu 80 Prozent geringer als bei einer herkömmlichen Friteuse.

Die Zutaten werden bei der Fritteuse von Philips nicht komplett in ein sprudelnd heißes Öl-/Fettbad eingetaucht. Stattdessen zirkuliert in dem Gerät heiße Luft um einen integrierten Grill – Philips selbst nennt das System Rapid Air, und in der Tat stellt die Fritteuse trotz des komplett anderen Backvorgangs die Geduld der Benutzer nicht über Gebühr auf die Probe.

Für eine komplette Portion Pommes etwa geben Benutzer eine Garzeit von knapp unter 20 Minuten an, eine Zeitspanne, die in etwa auch ein Backofen benötigen würde, um fettfreie Fritten zu produzieren. Der Unterschied liegt jedoch in der Qualität des Ergebnisses: Mit der Philips schmecken die Pommes wie aus der Fritteuse, während Backofen-Fritten nicht selten nur heiße Kartoffelstäbchen sind und den knackigen Biss einer frittierten Pommes vermissen lassen – vor allem Kinder sind in diesem Punkt sehr heikel und kritische Tester.

Doch die Philips kann noch mehr. Nicht nur, dass ihr auch andere Klassiker der Frittierkunst gelingen, mit ihr lassen sich selbst komplette Menüs zubereiten. Zum Lieferumfang gehören nämlich Trennschalen, in denen verschiedene Zutaten getrennt voneinander ausgebacken werden können, ohne dass sich deren Geschmäcker vermischen. Außerdem ist die beim „Frittieren“ entstehende Geruchsentwicklung bei der Philips um einiges geringer als bei einer Fett-/Ölfritteuse, ferner sorgt ein Luftfilter dafür, dass die Küche bereits während des Backvorgang nicht zumüffelt.

Unterm Strich stellt die Philips eine überlegenswerte Alternative zu einer Fritteuse dar, insbesondere für ernährungsbewusste Köchinnen und Köche, die den Fettgehalt der zubereiteten Speisen gerne auf ein Minimum beschränken. Das Gerät ist in zwei Farbversionen, einmal in Schwarz und einmal in Weiß, lieferbar. Kostenpunkt: Zwischen 180 Euro (Amazon) und 216 Euro (Amazon).