In Sachen Bildqualität ist der 40PFL5206H solide aufgestellt – zumindest laut Datenblatt: Philips setzt auf die volle HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln, auf ein LED-Hintergrundlicht und auf eine 100 Hertz-PMR-Schaltung (Perfect Motion Rate).
Die Reaktionszeit des 40-Zöllers liegt bei zwei Millisekunden, das dynamische Kontrastverhältnis bei 500.000.1. Mit an Bord ist obendrein ein Sensor, der die Helligkeit der Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung in Abhängigkeit vom Umgebungslicht automatisch anpasst, wobei sich die Funktion natürlich auch ausschalten lässt. Für externe AV-Quellen stehen zwei HDMI-Buchsen inklusive Audio-Rückkanal, ein Komponenteneingang, eine Scart- und eine VGA-Buchse bereit. Wer keinen AV-Receiver beziehungsweise kein Heimkinosystem mit dem in HDMI 1.4 integrierten Audio-Rückkanal besitzt, nutzt den koaxialen Digitalausgang, den Kopfhörerausgang oder begnügt sich mit den eingebauten Lautsprechern, die laut Hersteller mit einer Ausgangsleistung von 2 x 8 Watt RMS belastet werden. Den klassischen Schnittstellen steht ein USB-Anschluss zur Seite, über den man JPEG-Fotos und Musikdateien im MP3-Format, allerdings keine komprimierten Videos abspielen kann. Philips hat nicht zuletzt ein HDTV-fähiges Empfangsteil für Antenne und Kabel verbaut. Legt man Wert auf HD-Sender, dann sollte man bedenken, dass die hochauflösenden Inhalte in Deutschland nicht via DVB-T, sondern nur via DVB-C und DVB-S2 ausgestrahlt werden. Verschlüsselte Angebote sind mit Blick auf den CI-Plus-Slot an der Seite kein Problem, hier platzieren Kabelkunden ein optionales CAM-Modul und die Smartcard ihres Anbieters. Im Betrieb soll der Fernseher, der ohne seinen Standfuß nur knapp vier Zentimeter tief ist, gemäß EU-Energie-Label durchschnittlich 55 Watt Leistung aufnehmen, im Standby sind es weniger als 0,15 Watt. Natürlich lässt sich der Flachbildschirm mit einer optionalen Halterung an der Wand befestigen. Man braucht eine Halterung, die dem VESA-Standard 400 x 400 Millimeter entspricht.
Die Anschlussleiste ist ordentlich, wenn auch nicht sehr üppig besetzt. So muss man sich mit zwei HDMI-Eingängen begnügen, außerdem lassen sich über die USB-Buchse keine Filme abspielen. Heimnetz und Internet bleiben ebenfalls außen vor. Dafür punktet das Gerät mit modernen Panel-Technologien und mit einem – in Relation zur Bilddiagonale – fairen Preis: Amazon verlangt rund 540 Euro.
13.12.2011




































