Der 22PFL3606H bringt es auf eine Gehäusetiefe von 5,7 Zentimetern, inklusive Standfuß sind es knapp 16 Zentimeter. An der Wand kann man den Fernseher mangels passender VESA-Bohrungen leider nicht befestigen.
Wer nicht auf die Möglichkeit zur Wandmontage verzichten will, ist mit dem 26-Zöller beziehungsweise mit dem 32-Zöller aus der gleichen Serie besser beraten. Der 22-Zöller hat eine sichtbare Diagonale von 56 Zentimetern und löst mit 1366 x 768 Pixeln auf, die Reaktionszeit liegt laut Philips bei fünf Millisekunden. Das Panel wird mit CCFL-Röhren hinterleuchtet und soll ein dynamisches Kontrastverhältnis von 100.000:1 erreichen. Für den guten Ton sind zwei Lautsprecher zuständig, die mit jeweils sechs Watt belastet werden. Filmfans, die Wert auf satte Pegel legen, nutzen den koaxialen Digitalausgang und stellen dem Gerät ein Heimkinosystem zur Seite. Anschlussseitig wirft der Flachbildschirm überdies einen HDMI-Eingang, einen Komponenteneingang, eine Scart- und eine VGA-Buchse, einen Kopfhörerausgang und eine USB-Schnittstelle in die Waagschale. Über die USB-Schnittstelle soll man JPEG-Fotos und Musikdateien im MP3-Format abspielen können, von Videodateien ist im Datenblatt keine Rede. Per USB kann man außerdem die Firmware aktualisieren. Mit an Bord des Fernsehers ist ein MPEG4- und demzufolge HDTV-fähiger Kombituner für Antenne (DVB-T) und Kabel (DVB-C), wenngleich die HDTV-Sender hierzulande zwar via DVB-C, allerdings nicht terrestrisch ausgestrahlt werden. Für verschlüsselte Angebote steht ein CI-Plus-Slot bereit, hier platzieren Pay-TV-Kunden ein optionales CAM-Modul und die Smartcard ihres Anbieters. Im Betrieb soll das Gerät, das natürlich mit einer Fernbedienung samt Batterien ausgeliefert wird, durchschnittlich 33 Watt, im Standby maximal 0,3 Watt Leistung aufnehmen.
Dass man den 22PFL3606H nicht an der Wand montieren kann, dürfte einige Kunden abschrecken. Wer mit dem Verzicht auf VESA-Bohrungen leben kann, bekommt für rund 194 EUR (amazon) keinen üppig, aber durchaus solide aufgestellten Zweitfernseher.
28.02.2012





























