Einschätzung unserer Autoren
Philips 221B3LPCS/00
Sparsam und ergonomisch
Philips hat mit dem 221B3LPCS seine Business-Linie um einen weiteren Monitor ergänzt. Der 22-Zöller glänzt nicht nur, wie bei einem Büro-Monitor zu erwarten, mit einem flexiblen Standfuß, der die ergonomische Einstellung des Bildschirms auf die Sitzposition des Betrachters zulässt. Auch in Sachen Stromverbrauch ist der Monitor sehr genügsam und sorgt damit für niedrige Betriebskosten.Das Gros der 22-Zöller für Heimanwender ist fest auf einem Sockel montiert, sodass das Displays selbst meistens nur um ein paar Zentimeter nach vorne oder hinten geneigt werden kann – wenn überhaupt. Dies zwingt den Benutzer dazu, seine Sitzposition dem Bildschirm anzupassen – und nicht umgekehrt. Da es sich bei den Geräten außerdem meistens um Bildschirme mit einem TN-Panel handelt, die für ihre Blickwinkelschwäche bekannt sind, sollte der User erst recht nicht seine Position verändern, sofern er sich nicht mit einem schlechteren Bild abfinden will.
Mit dem Philips hingegen kann man sich die Arbeit am PC erleichtern, denn das Gerät lässt sich in der Höhe verstellen und damit auf die Sitzposition des Betrachters einstellen. Außerdem kann es nach links/recht um je 65 Grad geschwenkt werden, der Neigungswinkel liegt bei -5/+20 Grad. Speziell für Monitore, die hauptsächlich in Büros eingesetzt werden,, sollte diese Flexibilität eigentlich Standard sein – schließlich sind die Mitarbeiter alle verschieden.
Aber auch die Geschäftsführung darf sich über den Philips freuen, denn seine Sparsamkeit garantiert niedrige Folgekosten. Laut Hersteller benötigt der Bildschirm im Eco-Modus nur 12 Watt – so genügsam waren bis vor Kurzem nicht einmal 19-Zöller –, im normalen Betrieb sind es knapp 18 Watt, im Stand-by-Modus 0,1 Watt. Zudem kann der Bildschirm komplett ausgeschaltet werden und zieht dann überhaupt keinen Strom aus der Steckdose. Eine weitere Eco-Auszeichnung verdient sich der Philips ferner für seine als Hintergrundbeleuchtung verbauten LEDs, die unter Verzicht auf etliche Schadstoffe, die normalerweise in Monitoren zu finden, produziert wird.
Unter den restlichen technischen Daten des Monitors stechen nur noch die zusätzlich zur VGA- beziehungsweise DVI-Schnittstelle vorhandenen USB-Ports heraus. Im Übrigen jedoch bietet der Philips die für ein TN-Panel seiner Klasse erforderlichen technischen Standards – gute Standards, wie ergänzt werden darf, denn die Flüssigkristall-Technologie darf als ausgereift gelten, wie Tests immer wieder bestätigen.
Der Philips wird demnächst für knapp 200 Euro zu haben sein, das heißt, die Differenz zu einem herkömmlichen Consumer-Monitor der 22-Zoll-Klasse beträgt ungefähr 70 bis 80 Euro. User, denen ergonomische Funktionen am Herzen liegen, werden darüber nicht mit der Wimper zucken, sondern sich sogar eher darüber freuen, dass die wenigen auf dem Markt erhältlichen Exemplare mit Einstellmöglichkeiten endlich wieder einmal Zuwachs bekommen haben.