Einschätzung unserer Autoren
Pfaff hobby 11 42
Kaum zu bremsen
Im Testfazit der „Stiftung Warentest“, die die oben erwähnten Werte ermittelt hat, wird die Brother daher vor der Pfaff eingestuft, da Letztere für ihr Tempo eine Abwertung erfahren musste. Dabei würde sich die Nähmaschine sehr gut speziell für Anfänger, die sich nicht im Low-Budget-Bereich umsehen, sondern von Anfang an auf eine qualitativ hochwertige Maschine wert legen, eigentlich optimal eignen. Sie bietet nämlich eine sehr gute Ausstattung, überstand aufgrund der hervorragenden Verarbeitung die Dauerprüfung ohne Schwierigkeiten und punktete ferner – zusammen mit der Brother, der Bernina Bernette 66 sowie der AEG NM 1714 – mit der besten Bedienungsanleitung im Test.
Auch in den einzelnen Nähdisziplinen – auf dem Prüfstand kamen hauptsächlich praktische Näharbeiten, die in jedem Haushalt regelmäßig anfallen – gab sich die Pfaff mit Ausnahme des Knopflochs, das ihr misslang, kaum Blößen. Sie eignet sich gleichermaßen für dicke wie sehr dünne Stoffe, wobei es an der Stichqualität nichts zu beanstanden gab. Über den gängigen Durchschnitt in puncto Nähkomfort hinaus bietet die Pfaff ferner die Möglichkeit, den Nähfußdruck einzustellen (wichtig für dickere Stoffe). Ferner berichten Käufer, dass der Pfaff auch der Transport des Stoffs sowie das Nähen mehrere Lagen sehr gut gelingt.
Ob die Auswahl an Zierstichen wiederum ein Kaufargument für die Nähmaschine sein könnte, ist Geschmackssache – andererseits ist die große Stichauswahl einer der Gründe dafür, dass die Pfaff merklich teurer kommt als eine einfache Nähmaschine vom Discounter, mit der sich gelegentliche Näharbeiten sicherlich auch erledigen lassen. Die Pfaff eignet sich daher eher für Kunden, die sich sicher sind, nicht nur eine Maschine für gelegentliche Ausbesserungsarbeiten zu suchen, sondern sich längerfristig in die Kunst des Nähens einarbeiten möchten. Über Amazon kann die solide Nähmaschine für rund 370 Euro bestellt werden.
