Einschätzung unserer Autoren
Pentax K-x Kit (mit smc DFA 50mm / 2.8 Makro)
Autofokus mit elf Feldern
Für eine Spiegelreflexkamera ist die Pentax K-x sehr leicht und kompakt. Das Kameragehäuse punktet mit einer hochqualitativen Verarbeitung und liegt gut in der Hand. Das Menü ist logisch aufgebaut, viele Motivprogramme unterstützen unerfahrene DSLR-Benutzer in den häufigsten Aufnahmesituationen. Viele Fotografen finden es außerdem sehr praktisch, dass die Kamera mit den überall erhältlichen AA-Batterien arbeitet und keine teuren Ersatzakkus braucht. Die Kit-Linse Pentax smc DFA 50mm / 2.8 Makro ist mit einer speziellen „Bremse“ ausgestattet, die die versehentlichen Änderungen der Fokussierung verhindern soll.
Im Unterschied zu vielen anderen Spiegelreflexkameras ist die Pentax K-x in 12 Farben – von klassischem Schwarz bis zu glamourösem Pink – erhältlich. Dank einer soliden technischen Ausstattung, einer transparenten Menüführung und vieler Motivprogramme empfiehlt sich die Pentax K-x in erster Linie für anspruchsvolle Hobbyfotografen, die ihre ersten Erfahrungen mit einer DSLR-Kamera sammeln möchten. Das lichtstarke Kit-Objektiv Pentax smc DFA 50mm liefert eine gleichmäßige Schärfe im gesamten Bildbereich und stellt eine vorteilhafte Ergänzung für Pentax-DSLR-Kameras dar. Rund 520 Euro für das K-x-Gehäuse (Amazon) beziehungsweise rund 430 Euro für das Makro-Objektiv Pentax smc DFA 50mm (Amazon) sind absolut gerechtfertigt.
Pentax K-x Kit (mit smc DA L 18-55 mm f3,5-5,6 AL)
Vorbildliches Rauschverhalten bei Nachtaufnahmen
Der AF besitzt bei der K-x 11 Messfelder mit 9 Kreuzsensoren. Leider ist beim Auslösen unklar, welches Messfeld die Kamera gewählt hat. Im Sucher gibt es dafür keine Anzeige. Enttäuschend ist die billige Verarbeitung des Kit-Objektivs. Selbst das Bajonett ist bei dieser Linse aus Plastik gefertigt. Dafür ist das DA L 18-55 Millimeter sehr leicht und eignet sich damit gut für die Anwendung mit der kompakten Pentax K-x. Viele Benutzer vermissen allerdings eine Streulichtblende, die im Lieferumfang nicht enthalten ist.
Der entscheidende Vorteil der Pentax K-x als Einsteiger-DSLR liegt darin, dass sie dank umfangreicher Zusatzfunktionen und manueller Einstellungen den Fotografen mit steigenden Anforderungen lange begleiten kann. Das Kit-Objektiv smc DA L 18-55 mm f3,5-5,6 AL ist leider nicht empfehlenswert und sollte nach einiger Zeit mit einem besseren Modell ersetzt werden.
Pentax Kx
12 Megapixel und High Definition Videos
Eine besonders stylishe Spiegelreflexkamera bringt Pentax mit der K-x auf den Markt: Sie wird außer in Schwarz noch in einem besonders leuchtenden Rot und trendigen Weiß angeboten. Aber auch das Innere der K-x kann sich sehen lassen: Die Kamera verfügt über einen CMOS-Sensor (23,6 x 15,8 mm) und löst Fotos in effektive 12,4 Megapixel auf. Sie kann Videos in High Definition Qualität mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln aufnehmen. Die Bildrate beträgt 24 Bilder pro Sekunde und die Filme erscheinen im Breitwandformat 16:9. Vor Verwacklungen schützt ein Bildstabilisator und damit die Bildqualität nicht von eindringendem Staub geschmälert wird, ist auch die automatische Sensorreinigung wieder mit an Bord.
Live View und schnelle SerienbilderDie Pentax K-x verfügt über einen Monitor, der 2,7 Zoll in der Diagonale misst und in 230.000 Pixel aufgelöst ist. Auf ihm wird das Bild mit Hilfe der Live View Funktion in Echtzeit abgebildet. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen kann der Fotograf auf den optischen Sucher zurückgreifen: Er zeigt 96 Prozent der Aufnahme und kann diese leicht vergrößert darstellen (0,85fach). Die K-x kann in schneller Serie 4,7 Bilder in einer Sekunde aufnehmen und hält diese Geschwindigkeit 17 Aufnahmen lang durch. Der Autofokus der Kamera nutzt 11 Messfelder, wobei die 9 zentralen Felder Kreuzsensoren darstellen. Auf Wunsch kann ein einzelner Sensorpunkt zum Scharfstellen ausgewählt werden, um eine präzise oder partielle Schärfe abzubilden. Der Autofokus arbeitet auch mit der integrierten Gesichtserkennung zusammen, die bis zu 16 Gesichter in einer Aufnahme identifizieren kann.
Spezialeffekte und ZufallsbilderFür Special-Effects sorgen 16 verschiedene 'Art-Filter' in der Pentax K-x, die alle eine andere Auswirkung auf die Aufnahmen haben. Selbst eine Art Zufallsgenerator ist eingebaut: Mit ihm wird den Fotos mal das eine oder andere Aussehen verliehen – ähnlich der analogen Crossentwicklung im Fotolabor. Es ergeben sich meist knallige Farben, interessante Kontraste und anderes mehr – der Fotograf wird jedes Mal vom Ergebnis überrascht. Nachgeahmt kann außerdem noch das Aussehen eines HDR-Fotos werden, das durch große Kontrastunterschiede, viele Details und dramatische Belichtung gekennzeichnet ist.
Die Pentax K-x steckt in einem kompakten Gehäuse und ist vergleichsweise leicht (515 Gramm) – ideal also für unterwegs. Neben den üblichen manuellen Belichtungsmöglichkeiten und der ''intelligenten Automatik'' verfügt sie über viel mehr Spezialeffekte als andere Kameramodelle. Daher dürfte sie vor allem für Fotografen interessant sein, die experimentierfreudig sind und Spaß an ungewöhnlichen Bildern haben.











