Einschätzung unserer Autoren
Firmware Update V1.10 hilft den Digitalfiltern
Alle Welt redet von der Sonderedition, die die Spiegelreflexkamera Pentax K-m ganz in Weiß mit schwarzen Bedienelementen präsentiert, wir reden von den inneren Verbesserungen. Ein neues Firmware Update mit der Bezeichnung V1.10 soll für sie sorgen. Es bietet einen ganz neuen Unterpunkt im Menü an, mit dem sich Digitalfilter anpassen und speichern lassen. Im Menü (Rec.Mode 3) kann die Hilfe-Taste mit einem Digitalfilter belegt werden und dieser lässt sich dann bei der Bilderwiedergabe mit nur einem Druck auf die Taste benutzten. Außerdem kann mit dem Update nun im Wiedergabemenü 1 ein quadratischer Bereich zum Beschneiden des Bildes ausgewählt werden.
Das Firmware Update V1.10 für die Samsung K-m kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Schade, dass sich mit ihm die Kamera nicht weiß einfärbt...
Gutes Preis-Leistungsverhältnis
Obwohl die Spiegelreflexkamera Pentax K-m recht preiswert im Vergleich ist, bietet sie eine Ausstattung, die durchaus standesgemäß ist. Außer ihrer hohen Auflösung in 10 Megapixel, gehört dazu die Serienbildfunktion, die 2,8 Fotos in der Sekunde aufnehmen kann. Nur Live View sucht der Fotograf vergebens und das Display ist etwas klein mit 2,7 Zoll Bildschirmdiagonale. Dafür ist die Farbeinstellung des Monitors kalibrierbar. Die Pentax K-m kann auch einen ''Staubalarm'' von sich geben, wenn der Sensor Schmutzpartikel aufweist.
Bildrauschen ab ISO 800
Im Test der Zeitschrift ''Chip Foto-Video digital'' erwies sich der Autofokus der Pentax K-m als angenehm schnell. Nur bei wenig Licht versagte er manchmal. Die Bildqualität der K-m stellte die Testredakteure zufrieden. Erst ab ISO 800 tritt Bildrauschen auf. Fotos mit ISO 3200 aufzunehmen, halten die Tester jedoch nicht für ratsam. Laut Hersteller soll der Bildstabilisator bis zu vier Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen. Im Praxistest der Zeitschrift waren es nicht ganz so viele. Auf die Belichtungsautomatik scheint Verlass zu sein: Die Tester bemerkten keinerlei Ausfälle.
Bildqualität hoch – Gewicht niedrig
Die Pentax K-m stellt eine Alternative zu den digitalen Spiegelreflexkameras des Pentax-Sortiments dar, da sie diese an Kompaktheit und Benutzerfreundlichkeit übertrifft. Die K-m löst in effektive 10,2 Megapixel auf und besitzt hierfür einen CCD-Sensor der Größe 23,5 x 15,7mm. Die Sensorgröße liegt damit im unteren Bereich der APS-C-Sensoren und im sogenannten Vollformatbereich. Damit dürfte die hohe Auflösung in den meisten Fällen erreichbar sein und sich Farbrauschen in Grenzen halten. Wie die Internetseite golem.de berichtet, ist die Pentax K-m deswegen besonders leicht (etwa ein Pfund) und handlich, weil sie auf einer gewichtsoptimierten Kunststoffbauweise von Gehäuse und Bajonett basiert.
Bedienung leicht gemacht
Wie bei einer Spiegelreflexkamera üblich, kann der Besitzer der Pentax K-m alle Einstellungen selbst vornehmen und seine eigenen fotografischen Vorstellungen ins Bild setzen. Kann – muss er aber nicht. Ähnlich wie bei einer Kompaktkamera kann der Fotograf nämlich die Arbeit von der Kamera verrichten lassen; umfangreiche Motiv- und Szenenprogramme übernehmen dann die Belichtung. Belastend kann es auch sein, wenn der vielbeschäftigte Fotograf vergessen hat, welche Taste welche Funktion hat. Abhilfe hat Pentax mit einer Fragezeichentaste geschaffen, die umgehend jede Funktion klärt. Um die Fotos zu überprüfen, kann der Benutzer auf den Monitor schauen oder den elektronischen optischen Sucher benutzen – beide Anzeigeinstrumente zeigen dasselbe Bild.
Kompakt soll an der Pentax K-m auch ihr Preis sein: Für etwa 500 Euro soll die Spiegelreflexkamera zusammen mit einem Kitobjektiv angeboten werden.












