Einschätzung unserer Autoren
Panasonic PT-AT-5000E
3D-Bilder in Full-HD-Auflösung
Es handelt sich um Panasonics ersten 3D-Projektor mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Das neue Gerät, das in den USA als PT-AT7000E in die Läden kommt, arbeitet mit LCD-Panels, die es auf 480 Hertz bringen. Die hohe Frequenz soll Ghosting-Effekte minimieren, also eine unsaubere Kanaltrennung bei der Wiedergabe stereoskopischer Bilder. Bei der 2D-zu-3D-Konvertierung stehen fünf Modi zur Auswahl, mit denen man die Intensität der räumlichen Effekte verändern kann. Eine aktive Shutterbrille ist optional erhältlich, der IR-Transmitter ins Gerät integriert. Wer größere Strecken zwischen Beamer und Brille überwinden will, muss sich einen IR-Transmitter namens ET-TRM110 besorgen. Der 200 Watt starken „Red Rich“-Lampe bescheinigt man eine Lichtleistung von 2000 ANSI-Lumen, beim Kontrastverhältnis nennt der Hersteller einen Wert von 300.000:1. Zum Vergleich: Der mit einer 160 Watt starken Lampe bestückte Vorgänger PT-AE4000 schafft 1600 ANSI-Lumen und ein Kontrastverhältnis von 100.000:1. Den zweifachen optischen Zoom und die Fähigkeit, Bilder im Seitenverhältnis 16:9 und 2.35:1 darzustellen, hat man beibehalten, außerdem ist das Objektiv motorgesteuert und bietet eine Speicherfunktion für sechs verschiedene Bildformate. Dank automatischem Lens-Shift – horizontal sind es +/-26 Prozent, vertikal +/-100 Prozent – lässt sich der Projektor flexibel im Raum positionieren. Für externe AV-Quellen stehen drei HDMI-Eingänge, Komponente, S-Video, Composite-Video und VGA bereit, darüber hinaus wurde eine serielle RS232C-Schnittstelle verbaut. Im Betrieb soll der 47 Zentimeter breite, 13,7 Zentimeter hohe, 34,5 Zentimeter tiefe und 8,7 Kilogramm schwere Beamer maximal 285 Watt Leistung aufnehmen, im Standby begnügt er sich mit 0,8 Watt.
Auch wenn Panasonic nach wie vor auf LCD-Panels und nicht auf LCoS-Technik setzt: Das Datenblatt zum PT-AT5000E verspricht exzellente Ergebnisse. Ein Redakteur der Digital Tested hat den Newcomer bereits gesichtet und berichtet vom „sehr guten und ausgereiften Eindruck“, denn das Gerät im 2D- und im 3D-Modus hinterließ. Die ersten ausführlichen Testberichte lassen noch auf sich warten.











