Panasonic P-05C Lumix Phone Test

(Handy)

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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: Musik-Handy, TV …
  • Kamera: 13,2 MP
  • Datentransfer: WLAN
  • Displaygröße: 3,3"
  • Bauform: Slider … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Panasonic P-05 C Lumix Phone
Noch Handy – oder doch eher Digitalkamera?

Beim neu angekündigten Panasonic P-05C fällt die Einordnung schwierig: Handelt es sich hierbei eigentlich überhaupt noch um ein Mobiltelefon oder doch schon eher um eine Digitalkamera mit Mobilfunkchip? Das Hybrid-Gerät sieht nämlich auf der Rückseite vielmehr wie eine waschechte Kompaktkamera aus und kann zudem mit einem vergleichsweise lichtstarken Festbrennweitenobjektiv aufwarten (F2,8), das mit einem Autofokus und einer Bildstabilisierung ausgestattet ist. Der im Handy integrierte Sensor schafft eine Auflösung von immerhin 13,2 Megapixeln, zudem gibt es einen echten Xenon-Blitz, wie er bislang nur bei einer Handvoll weniger Handys zum Einsatz kam.

Natürlich fehlen auch nicht die typischen Kamera-Handy-Funktionen wie eine Gesichtserkennung, welche den Fokus automatisch auf Personen scharf stellt, die auf Wunsch sogar mit Namen versehen werden können und dann angeblich auf weiteren Fotos von der Software wiedererkannt werden können. Auch eine Haustier-Gesichtserkennung für Kunde und Katzen wurde integriert, die naheliegenderweise automatisch auf die Tiere scharfstellt. Für Haustierfreunde dürfte diese Handy-Kamera also ein Traum sein. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für Full-HD-Videos!

Dank der Telefonfunktionen können Bilder des Foto-Handys Panasonic P-05C bequem per 3G-Mobilfunknetz oder auch alternativ per WLAN verschickt und auf eine Plattform von Panasonic gestellt werden. Zusätzlich wurde eine DLNA-Unterstützung für die Einbindung in Heimnetzwerke integriert. Als lokaler Datenspeicher dient wie gewohnt eine microSDHC-Speicherkarte. Betrachtet werden die Bilder und Videos dagegen auf dem 3,3 Zoll messenden Touchscreen, der wie gewohnt auch der Bedienung des Gerätes dient. Die Auflösung fällt dabei mit 480 x 854 Pixeln angenehm hoch aus. Leider hat Panasonic nicht verraten, ob es sich um ein Smartphone handelt oder um ein Handy mit proprietärem System.

Auch ein Preis wurde noch nicht genannt, ebenso wenig wie ein Zielmarkt. Zunächst dürfte es das ungewöhnliche Foto-Handy aber in Asien geben, denn hier verkauft Panasonic seine Geräte primär. Wahrscheinlich handelt es sich beim P-05C zudem um das sogenannte Lumix Phone, welches bereits im Oktober 2010 erstmals gesichtet wurde – das sollte indes eventuell auch den Sprung nach Europa wagen, um das Altek Leo zu kontern. Wir dürfen also gespannt sein.

Panasonic P05C Lumix Phone
Foto-Handy mit 13,2 Megapixeln und Xenon-Blitz

Der japanische Megakonzern Panasonic begibt sich nun auch auf den Handy-Markt. Wie das Online-Magazin „AreaMobile“ berichtet, habe das Unternehmen auf der Messe Createc 2010 zusammen mit seinem Partner, dem Netzbetreiber NTT DoCoMo, das Lumix Phone gezeigt. Wie schon der Name des Mobiltelefons andeutet, der ein Markenname für Digitalkameras des Hersteller ist, steht im Zentrum des Handys die integrierte Kamera. Sie soll 13,2 Megapixel auflösen und mit einem echten Xenon-Blitz ausgestattet sein.

Dies resultiere aber auch in entsprechenden Ausmaßen: Die Optik der Kamera benötige so viel Platz, dass das Gerät satte 17,7 Millimeter dick sei und 146 Gramm wiege. Ein weiterer Grund dafür dürfte zudem sein, dass das Panasonic Lumix Phone als Slider konzipiert worden sei, bei dem eine herkömmliche Handy-Tastatur nach unten hin ausgezogen werden könne. Dies erlaube im Gegenzug genügend Platz auf der Gerätefront für einen 3,3 Zoll messenden TFT-LCD. Er werde um spezielle Tasten für die Kamera und Handy-TV ergänzt.

Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt AreaMobile WLAN mit DLNA für das drahtlose Streamen von HD-Videos sowie Bluetooth. Als Betriebssystem komme sehr wahrscheinlich eine proprietäre Entwicklung von Panasonic zum Einsatz, das Lumix Phone sei also kein Smartphone. Ab April 2011 sei das Gerät zunächst in Asien erhältlich. Ob Panasonic dem Beispiel des Altek Leo folgt und anschließend auch den Sprung nach Europa wagt, ist derzeit noch unklar.