Einschätzung unserer Autoren
Panasonic Lumix DMC-G2
Neues Update macht 3D-Aufnahmen möglich
Eine spannende Nachricht für Anhänger der im Trend liegenden 3D-Technologie und für Besitzer der Micro FourThirds-Kamera Lumix DMC-G2 hat Panasonic bekannt gegeben: Der japanische Hersteller hat Mitte November 2010 auf seiner japanischen Homepage die Firmware in Version 1.1 zum Download freigegeben, die die Systemkamera mit dem neuen 3D-Objektiv Panasonic Lumix G 12/12,5mm kompatibel macht.Das Objektiv Panasonic Lumix G 12/12,5mm arbeitet mit der Stereo-Optik und bietet eine Brennweite von je 12/12,5mm im Kleinbildformat. Die Linse stellt parallel zwei 3 Megapixel-Aufnahmen her, die im Nachhinein zu einem Bild mit einer Tiefenwirkung kombiniert werden. Amazon verlangt für die 3D-Linse momentan 280 Euro und macht damit kein schlechtes Angebot.
Die mit dem Panasonic Lumix G 12/12,5mm aufgenommenen Fotos können im Nachhinein auf 3D-fähigen TV-Bildschirmen beziehungsweise mithilfe von speziellen 3D-Bilderrahmen wie etwa dem Aiptek P8 (180 Euro bei Amazon) oder dem Fuji Finepix REAL 3D V1 (350 Euro bei Amazon) abgespielt werden. Darüber hinaus soll das neue Update die Messwertspeicherung an der Lumix DMC-G2 verbessern. Ab sofort soll die Kamera selbst dann funktionieren, wenn die Berühr-Auslösung (die Touch-Shutter-Funktion) benutzt wird.
Mit Blick auf das große Angebot an spiegellosen Systemkameras auf dem Markt könnte die Kompatibilität der Lumix DMC-G2 mit der 3D-Optik potentiellen Kunden wahrscheinlich bei der Kaufentscheidung helfen. Für die Panasonic spricht auch, dass die Systemkamera im Rahmen der Cashback-Werbeaktion bis 15. Januar 2011 mit einem Rabatt von 100 Euro verkauft wird. Die Teilnahmebedingungen für die Aktion sind auf der Webseite des Herstellers zu finden.
Panasonic Lumix DMC-G2K
Testsieger mit schwenkbarem Touchscreen
Schon beim ersten Blick auf die Ausstattungsmerkmale der Lumix DMC-G2K ist man geneigt dazu, dem japanischen Hersteller Panasonic gegenüber Respekt für die erste Systemkamera mit Touchscreen und einem per Fingertipp einstellbaren Autofokus zu zollen. Im Mai 2010 ist dieses Konzept zum Testsieger der Fachzeitschriften „Fotohits Pixelguide“ und „FotoMagazin“ ernannt worden. Und kurz zuvor hatte die Kamera die Auszeichnung als „Best compact system camera advanced“ im Rahmen der TIPA-Awards-2010 erhalten.
Das um 180 Grad drehbare berührungsempfindliche LC-Display bietet dem Fotografen extra viel Flexibilität bei der Wahl der Aufnahmeperspektiven. Seine hohe Auflösung von 460.000 Pixeln sorgt für eine naturgetreue Farbwiedergabe im Live-View-Modus. Der präzise und schnelle Kontrast-Autofokus mit 23 Messfeldern kann wahlweise per Fingertipp oder traditionell über Tasten gesteuert werden.
In der Kritik steht das Rauschverhalten des 12 Megapixel FourThirds-Sensors, aber Nicht-Profifotografen werden ihm dies nur am PC sichtbaren Verzeichnungen sicherlich leicht verzeihen. Hobbyfilmer sind mit dieser Kamera ebenfalls gut beraten: AVCHD-Lite-Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln stellen kein Problem dar. Wer diese mit Stereoton ausstatten möchte, hat auch die Möglichkeit, ein optionales externes Stereo-Mikrofon anzuschließen.
Die DMC-G2K wird mit dem Micro FourThirds-Objektiv Lumix G Vario 14-42 Millimeter ausgeliefert. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt für dieses Kit knapp 700 Euro. Sehr gute Testergebnisse sowie eine überzeugende Ausstattung zum bezahlbaren Preis erlauben es, einen klaren Kauftipp für die Kamera abzugeben.
Panasonic Lumix DMC-G2K
Die erste Systemkamera mit Touchscreen-Autofokus
Die Panasonic Lumix G-2 ist gleichzeitig mit dem günstigeren Schwester-Modell – der Panasonic DMC-G10 – auf den Markt gekommen. Der Hersteller hat sich dabei das ehrgeizige Ziel gesetzt, mit diesen zwei Kameras die klassische Spiegelreflexkamera zu ersetzen. Der entscheidende Vorteil der G-2 – neben den kompakten Abmessungen und dem leistungsstarken 12,1-Megapixel-Sensor im 4/3-Format – ist die schnelle und einfache Bedienung über das berührungsempfindliche LC-Display mit Touch-Autofokus-Funktion. Diese Option steht auch bei HD-Videoaufnahmen zur Verfügung.
Durch Antippen des Bildschirms kann man die Position und Größe des AF-Feldes bestimmen sowie eine zum Motiv passende Gruppe von 23 AF-Feldern wählen. Der 3 Zoll große Monitor ist um 270 Grad schwenkbar und um 180 Grad drehbar, was Aufnahmen aus ungewöhnlichen Positionen ermöglicht. Parallel kann man das Bild über den hochauflösenden elektronischen Sucher mit 1.440.000 Bildpunkten und einer 0,7fachen Vergrößerung im Live View-Modus kontrollieren.
Mit der neuen Panasonic Lumix G-2 muss man nicht auf die technischen Vorteile einer Spiegelreflexkamera verzichten, um kompakte Abmessungen und eine intuitive Bedienung über den Touchscreen zu genießen.













