Einschätzung unserer Autoren
Packard Bell One Two S A4146 GE
Schwacher Prozessor
Konkret handelt es sich um einen E-300, der normalerweise für Netbooks oder leichte Subnotebooks vorgesehen ist. Es verwundert daher kaum, dass er in erster Linie mit seinem geringen Stromverbrauch überzeugt (18 Watt TDP). Die Leistungsfähigkeit der mit 1,3 GHz taktenden Zweikern-CPU hingegen ist ziemlich begrenzt. Sicher, die üblichen Büroanwendungen laufen problemlos. Härtere Jobs erfordern jedoch viel Zeit, etwa die Umwandlung großer Dateien. Ansonsten bietet die Hardware vier GByte RAM, eine 500 GByte schluckende Festplatte und eine simple Onboard-Grafik (AMD Radeon HD 6310). Letztere sollte zumindest für HD-Videos und ähnlich einfache Multimediatools ausreichen.
Das 20 Zoll messende Panel bietet mit 1.600 x 900 Bildpunkten eine passable Auflösung, allerdings verrät der Hersteller nichts zur Gestaltung der Oberfläche (matt oder spiegelnd). Das ist ärgerlich, schließlich lassen sich dadurch die Einsatzmöglichkeiten kaum einschätzen. Ein spiegelndes Panel wäre beispielsweise für eine hell beleuchtete Messehalle weitgehend unbrauchbar. An Schnittstellen gibt es die üblichen Audiobuchsen sowie sechs USB-Ports. Von letzteren ist dabei keine als 3.0-Version ausgewiesen, flotte Datentransfers sind also nicht drin. Ebenfalls verzichtet hat der Hersteller auf einen VGA- oder einen HDMI-Eingang. Als externen Monitor kann man den Rechner demnach nicht verwenden.
Alles in allem ist der Packard Bell One Two S kein großer Wurf. Die Performance ist ziemlich mäßig, zudem lässt der Schnittstellenbereich einige Wünsche offen. Wer sich trotzdem für den All-in-One-PC interessiert, muss bei Amazon derzeit 500 EUR auf den Tisch legen.