Der Markt für Multimedia-Notebooks im Einsteigersegment ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Monat für Monat bringen die einschlägigen Hersteller neue Modelle auf den Markt, die sich in ihrer Ausstattung nur marginal voneinander unterscheiden. Auch Packard Bell startet jetzt mit seinem Easynote TK81 einen neuen Versuch. Die vorliegende Variante punktet zwar mit ordentlicher Grafik, allerdings muss man dafür beim Prozessor einige Abstriche in Kauf nehmen.
Konkret wird das Notebook von vier GByte RAM und einem AMD Athlon II X2 P340 angetrieben, dessen zwei Kerne mit jeweils 2,2 GHz takten. Dabei liegt die Stärke des Prozessors weniger in seiner Leistungsfähigkeit – hier stößt der Chip vor allem bei Spielen oder beim Konvertieren von Videos recht schnell an seine Grenzen. Das Hauptaugenmerk liegt eher auf einem geringen Energieverbrauch, wodurch letztlich längere Akkulaufzeiten erreicht werden sollen. Natürlich stellt sich die Frage, ob das bei einem 2,65 Kilogramm schweren Multimedia-Laptop wirklich wichtig ist – schließlich findet ein solches Modell seinen Platz in erster Linie auf dem heimischen Schreibtisch. Mehr überzeugen kann dagegen die Grafikkarte, namentlich eine ATI Mobility Radeon HD 5650. HD-Videos, Präsentationen oder etwas Bildbearbeitung sollten damit kein Problem sein. Abgerundet wird die Hardware von einer 500 GByte großen Festplatte.
Die sonstigen Details bieten nichts Spektakuläres. Das 15,6 Zoll große Panel wird von LEDs beleuchtet und löst die aufgerufenen Multimediainhalte mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Auch die verbaute Anschlussleiste hebt sich mit USB 2.0, HDMI, VGA und Kartenleser nicht von der Masse ab. Ein DVD-Brenner und ein integriertes WLAN-Modul für den drahtlosen Zugang ins Netz sind ebenfalls Standard. Zu erwähnen ist eventuell noch, dass die Tastatur mit einem integrierten Nummernblock ausgestattet ist.
Es ist klar, dass man angesichts der aufgerufenen 450 Euro (Amazon) vom Packard Bell Easynote TK-81 keine Wunder erwarten darf, doch eine etwas stärkere CPU hätte es trotzdem sein dürfen. Schließlich gibt es bereits für 50 Euro mehr einige Modelle mit modernem Intel-Prozessor der zweiten Generation – zum Beispiel das Asus X53SJ.
08.07.2011









