Ich besitze diesen Grill seit ca 3 Jahren. Mein Problem ist, dass ich ihn nicht richtig heiß bekomme. 3 kg Holzkohlebrikett bringen es auf grade 250°C.
Beim direkten Grillen mit Deckel wird das in der Mitte liegende Fleisch auch knusprig, aber zur Außenregion hin tut er sich schwer mit der "Knusper"-Hitze. Vielleicht mache ich etwas falsch. Nur was? Die Qualität betreffend muss ich sagen, was den Grillkörper selbst betrifft, der ist super. Da gibt es keine Frage. Doch das Gestell und die Deckelhalterung sowie die Hackenleiste rosten "schön". Dabei steht der Gill bei mir unter dem Carport, wenn ich ihn nicht brauche. Sätestens 1 Tag nach der Grillparty verschwindet er auch dorthin sofort wieder. Insofern kann ich die gepriesene Witterungsbeständigkeit einiger Rezesenten nicht nachvollziehen.
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Unser Fazit
06.05.2013
Easy Charcoal 570
Indirektes Grillen leicht gemacht
Beim Easy Charcoal 570 muss zum indirekten Grillen nicht erst umständlich die Kohle an den Rand oder zur Seite geschichtet werden. Der aus dem renommierten Hause Outdoorchef stammende Kugelgrill verfügt nämlich über einen „Trichter“-Einsatz, der sich drehen lässt und dafür sorgt, dass das Grillgut nicht unmittelbar über der heißen Glut auf dem Grillrost zu liegen kommt.
Ausstattungsmerkmale
Der – übrigens wie die Kugel und der Trichtereinsatz – emaillierte Grillrost misst im Durchmesser rund 54 Zentimeter und besitzt damit genügend Grillfläche für fünf bis sieben Personen sowie größer ausfallendes Grillgut – im letzteren Fall bietet sich das indirekte Grillverfahren ab, bei dem das Grillgut langsam durch die Hitze innerhalb des Grills förmlich „geschmort“ wird. Genau diese Technik ist beim Outdoorchef kinderleicht verfügbar. Die in vielen Modellen des Herstellers verwendete „Trichtertechnologie“, die aus einem zusätzlichen Einsatz besteht, wurde von etlichen Kunden schon in den höchsten Tönen gelobt. Der Trichter trennt das Grillgut von den glühenden Kohlen, kann aber auch so gedreht werden, dass ein direktes Grillen möglich ist. Der Wechsel zwischen den beiden Grillarten ist im Handumdrehen erledigt, so dass nach dem Anbraten (direktes Grillen), dem indirekten „Schmoren“ zum Schluss das Fleisch noch einmal gegrillt werden kann – ohne größere Umstände. Die Innentemperatur wiederum lässt sich über ein Thermometer sowie Lüftungsschlitze effektiv kontrollieren und regulieren, ein weitere Grund, weswegen der Outdoorchef bei Grillfans, die das indirekte Grillen vorziehen, besonders gut abschneidet. Ein weiteres Highlight ist der aufklappbare Grillrost. Im Unterschied zu vielen seiner Kollegen kann beim Outdoorchef neue Kohle ganz einfach nachgefüllt werden, ohne dass der komplette Rost entnommen werden muss.
Fazit
Die originelle „Trichter“-Technologie macht den Grill von Outdoorchef gegenwärtig einzigartig auf dem Markt. Das simple, aber effektive System hat ihm schon zahlreiche Weiterempfehlungen eingebracht. Darüber lassen die Kundenbewertungen, aber auch Testergebnisse erkennen, dass es der Grill in puncto Materialgüte und Verarbeitungsqualität an nichts fehlen lässt. Die Gesamtkonstruktion soll sehr stabil und robust sein, dem Grill schadet es auch nicht, wenn er das ganze Jahr über den Einflüssen von Wind und Wetter ausgesetzt wird, wie einige Kunden berichten. Unterm Strich fällt es daher regelrecht schwer, an dem Gerät eine wertmindernde Schwachstelle auszumachen – denn sogar die Anschaffungskosten fallen mit aktuell rund 195 EUR (Amazon) angesichts der gebotenen Qualität außergewöhnlich moderat aus.