Die Amacom DataLocker Enterprise Edition 256bit von Origin Storage bietet einen dreifach, genau genommen sogar Vierfach-Schutz gegen den Datenklau von der externen Festplatte. Das Gerät kombiniert nämlich Sicherheitstools und Verschlüsselungstechnologie zum Schutz der Daten. Die Festplatte ist zum einen mit einem großen Touchscreen ausgestattet, auf dem eine (natürlich vorher festgelegte) PIN-Nummer mit bis zu 18 Stellen eingegeben werden muss, bevor die Festplatte vom PC überhaupt als Peripheriegerät erkannt und anerkannt wird.
Hat ein potentieller Dieb diese Hürde trotz aller Vorsichtsmaßregeln überwunden, wird er sich an den mit 256-Bit AES (Advanced Encryption Standard) verschlüsselten Daten hoffentlich die Zähne ausbeißen. Der Verschlüsselungsprozeß selbst findet in der Festplatte über einen FIPS (Federal Information Processing Standards) zertifizierten Chip statt. Bleibt der neugierige Dieb dagegen penetrant bei der Passworteingabe hängen, löst die Festplatte nach einer Reihe vergeblicher Versuche drittens eine Art Selbstzerstörungsmechanismus aus, der die Vernichtung des AES-Schlüssels nach sich zieht und danach eine komplette Neuinstallation und Formatierung der Festplatte verlangt. Die vierte Schutzmaßnahme schließlich ist die Möglichkeit, Administratoren ein Masterpasswort zuzuweisen und ist deshalb nur dann interessant, wenn mehrere Anwender die Festplatte in Gebrauch haben.
Die Amacom DataLocker Enterprise Edition 256bit gibt es in drei verschiedenen Größen (160, 320, 500 GB), jeweils auch in einer Version mit 128-Bit-Verschlüsselung (DataLocker Pro AES Edition), und kooperiert mit Windows-, Mac- und Linux-PCs/Notebooks. Der hohe Sicherheitsstandard fordert allerdings seinen Tribut: Das günstigste Modell (160 GB, 128-Bit-Verschlüsselung) liegt bei rund 250 Euro – plus Mehrwertsteuer.
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- Erschienen: 03.07.2009 | Ausgabe: 8/2009
- Details zum Test
„befriedigend - gut“ (3,5 von 5 Punkten)
Preis/Leistung: „angemessen“
„Wer einen sicheren Platz für seine Daten sucht, ist hier gut aufgehoben. Zwar stellte das Laufwerk keine Temporekorde auf, für ein Daten-Backup reicht's aber allemal.“

























