Android-Handys sind derzeit in aller Munde. Doch wer sich ein Flaggschiff wie das HTC Desire nicht leisten kann, guckt bislang meist frustriert in die Röhre. Zum Glück bringen nun immer mehr Provider auch Android-Smartphones wie das Orange Boston auf den Markt, die auch für die breite Masse bezahlbar sind. Entsprechend muss der Kunde natürlich auch mit einer etwas reduzierten Ausstattung leben können. So fällt das Display zum Beispiel mit seinen 3,2 Zoll Bilddiagonale und 320 x 480 Pixeln Auflösung vergleichsweise klein und schlicht aus, der 600-MHz-Prozessor von Qualcomm mag bestenfalls noch als guter Durchschnitt durchgehen. Und zwar unterstützt das Handy UMTS mit HSDPA, WLAN-Verbindungen aber arbeiten nicht nach dem neuen n-Standard.
Insgesamt betrachtet kann die Ausstattung aber als solide gelten: Da finden sich der fast obligatorische Media Player, eine 5-Megapixel-Kamera, ein GPS-Empfänger und ein Anschluss für 3,5mm-Klinkenstecker. Natürlich fehlt auch Bluetooth nicht, allerdings nur in der älteren Version 2.0. Gleiches gilt auch für das Betriebssystem: Hier kommt lediglich das veraltete Android 1.6 zum Einsatz. Attraktiv ist das Orange Boston vor allem aufgrund seines Preises: Wer in Österreich das Gerät mit einem Vertrag des Providers erwirbt, zahlt teilweise nur 1 Euro für das Handy.
Und wer nicht in Österreich lebt, kann einfach nach dem GSmart G1305 Codfish Ausschau halten: Das ist nämlich das Gerät, das sich eigentlich hinter dem Orange Boston verbirgt und sicherlich auch in Bälde im Online-Handel zu haben ist.
-
- Erschienen: 21.07.2010
- Details zum Test


























