In kleineren Hörsälen und in Räumen, die sich nicht vollständig verdunkeln lassen, braucht man einen leuchtstarken Projektor. Zum Beispiel den HD23 von Optoma, einen DLP-Beamer mit Full-HD-Auflösung, dem der Hersteller eine Lichtleistung von 2500 ANSI-Lumen bescheinigt.
Von den 2500 ANSI-Lumen verspricht sich Optoma „Projektionen rund um die Uhr“. Zur Lebensdauer der verbauten Hochdrucklampe macht das Unternehmen keine Angaben. Offen bleibt auch, mit welcher Lichtleistung zu rechnen ist, wenn man den Modus „Hell“ deaktiviert. Laut Datenblatt erreicht der Projektor ein On-Off-Kontrastverhältnis von 5000:1 beziehungsweise einen ANSI-Kontrast von 500:1. Er muss mindestens 1,50 Meter und darf maximal 9,96 Metern von der Leinwand entfernt stehen, wobei man ihn dank vertikaler Keystone-Korrektur – zum Winkel äußert sich Optoma nicht – auch an der Decke montieren kann. Das Montageset ist separat erhältlich. Um ein Bild mit 100 Zoll in der Diagonale an die Wand zu werfen, platziert man den Beamer in einem Abstand von rund 3,3 Metern zur Projektionsfläche. Mit einem Fokusring wird das Bild scharf gestellt, außerdem hat Optoma einen Zoomring zum ein- und auszoomen verbaut. Dank einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9 muss man bei der Wiedergabe hochaufgelöster Inhalte keinen Qualitätsverlust in Kauf nehmen. Mit den 1080/24p-Signalen eines Blu-ray-Players kommt das Gerät ebenfalls zurecht. Für Blu-ray-Player und andere AV-Quellen stehen zwei HDMI-Buchsen, ein Komponenteneneingang, Composite-Video und VGA bereit. Im Betrieb soll der DLP-Projektor ein Betriebsgeräusch von 29 Dezibel entwickeln und bis zu 220 Watt Leistung aufnehmen, im Standby begnügt er sich mit weniger als einem Watt. Zum Lieferumfang des 32,4 Zentimeter breiten, 9,7 Zentimeter hohen, 23,4 Zentimeter tiefen und 2900 Gramm schweren HD23 gehören eine Linsenabdeckung, ein Netzkabel, eine Fernbedienung mit beleuchteten Tasten und natürlich eine Betriebsanleitung.
Für einen leuchtstarken Full-HD-Beamer, der auch in kleineren Hörsälen beziehungsweise in relativ heller Umgebung eingesetzt werden kann, sind die aufgerufenen 800 Euro fair. Man darf sich außerdem auf zwei HDMI-Eingänge freuen, während eine USB-Buchse für Präsentationen ohne klassische AV-Quelle außen vor bleibt. Die ersten Testberichte werden sicher bald folgen.
16.01.2012














