Optoma DS316

  • (19 Meinungen)

  • Nativ: SVGA (800x600)
  • 2500 ANSI Lumen
  • Licht­quelle: Lampe

ohne Endnote

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Unser Fazit

4000 Stun­den im Stan­dard­mo­dus

Wer den DS316L im Standardmodus nutzt, braucht nach 4000 Stunden eine neue Lampe. Im Modus „Hell“ - hier erreicht das DLP-Gerät die vollen 2700 ANSI-Lumen – muss die 185 Watt-Lampe nach geschätzten 3000 Stunden ausgetauscht werden.

Wie hell der Beamer im Standardmodus wird, verrät Optoma nicht. Im Modus „Hell“ liegt das Betriebsgeräusch laut Datenblatt bei 29 Dezibel, im Standardmodus bei 27 Dezibel. Optoma bescheinigt dem Projektor, der mit einem 0,55 Zoll großen DC3 DMD-Chip von Texas Instruments bestückt wurde, eine physikalische Auflösung von 800 x 600 Pixeln (SVGA) im Seitenverhältnis 4:3 und ein Kontrastverhältnis von 4000:1. 16:9 Signale mit 1920 x 1080p lassen sich ebenfalls zuspielen. Natürlich darf man in diesem Fall nicht mit der Detailtreue eines Full-HD-Beamers rechnen, schließlich werden die HD-Signale interpoliert. Die Maximalauflösung liegt bei 1600 x 1200 Bildpunkten (UXGA). Das Gerät sollte mindestens 1,2 und maximal 12 Meter von den Leinwand entfernt stehen, die Bilder bringen es auf eine sichtbare Diagonale von 70 bis hin zu 770 Zentimetern. Man darf sich ferner auf einen 1,1-fachen manuellen Zoom und auf eine vertikale Keystone-Korrektur von 40 Grad in beide Richtungen freuen – der Beamer muss also nicht im 90-Grad-Winkel zur Leinwand aufgestellt, sondern kann zum Beispiel an der Decke montiert werden. Die passende Deckenhalterung ist separat erhältlich. Anschlussseitig wirft der Beamer eine VGA-Buchse mit Option auf Scart und Komponente, einen S-Video-, einen Composite-Video-Eingang und einen Audio-Eingang in die Waagschale. Die Adapterkabel (VGA auf Scart, VGA auf Komponente) gehören nicht zum Lieferumfang. Mit an Bord des 28,6 Zentimeter breiten, 8,4 Zentimeter hohen und 19,2 Zentimeter tiefen Projektors ist ein Lautsprecher, der mit einer Ausgangsleistung von zwei Watt belastet wird. Wer dem Gerät ein externes Soundsystem zur Seite stellen will, findet an der Rückseite einen 3,5 Millimeter-Audio-Ausgang.

Für ambitionierte Filmfans, die bei der Blu-ray-Wiedergabe kein Detail verpassen wollen, ist der DS316L nicht die beste Wahl. Wer mit der „weicheren“ Wiedergabe eines SVGA-Beamers leben kann, hat im Modell von Optoma einen fähigen und zudem preiswerten Spielpartner gefunden: Bei amazon bekommt man den Projektor für knapp 290 Euro.

von Jens

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