Mit rund 9 Watt Leistungsaufnahme verbraucht der La Yogurtiera deutlich weniger Strom also viele seiner Mitkonkurrenten und ist daher auf Dauer betrachtet um einiges sparsamer. Das von Optima vertriebene Gerät eignet sich aus diesem Grund vor allem für Kunden, die häufig Joghurt selbst herstellen möchten – und den Joghurt auch relativ zügig konsumieren.
Im Schnitt liegt die Leistungsaufnahme eines Joghurtzubereiters deutlich im zweistelligen Watt-Bereich. Angesichts der Tatsache, dass die Geräte über mehrere Stunden lang damit beschäftigt sind, Milch und Joghurtkulturen auf Temperatur zu halten, summiert sich ein deutlich darunter liegender Stromverbrauch mit der Zeit doch zu einem gewissen Vorteil – insbesondere dann, wenn das Gerät häufig genutzt wird. Da die Anschaffung eines Joghurtzubereiters außerdem sehr häufig auch durch das Ziel motiviert ist, sich die Ausgaben für zum Beispiel teure Spezialjoghurts, etwa ohne Laktose oder aus Schafsmilch, zu sparen, stellt der niedrige Stromverbrauch des Optima mindestens in diesem Fall sicherlich dazu bei, über einen Kauf des Geräts nachzudenken.
Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass es sich beim Optima nicht um ein Modell mit Portionsgläsern handelt. Das Gerät stellt stattdessen in einem Gefäß ungefähr einen Liter Joghurt her. Der Behälter kann zwar zum Kühlen in den Kühlschrank gestellt werden und hält den Joghurt damit bis zu sieben Tage lang verzehrfähig. Auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn er möglichst rasch konsumiert wird. Aus technischer Sicht ist an dem Modell von Optima noch bemerkenswert, dass er über ein Anzeige der Restzeit verfügt – nicht jedes Gerät seiner Klasse kann mit diesem wichtigen Merkmal ausgestattet, das dem Benutzer ein merkliches Plus an Bedienkomfort bietet.
Bei den Käufern hat der Joghurtzubereiter von Optimal bislang jedenfalls einen guten Eindruck hinterlassen. Materialgüte und Verarbeitung geben bis auf kleine Ausnahmen – etwa einem relativ losen Deckel – im Großen und Ganzen keinerlei Anlass für nennenswerte Kritik. Bei den meisten Kunden war das Gerät mehrmals pro Woche im Einsatz und zeigt dabei auch keinerlei Ermüdungserscheinungen im Langzeitgebrauch. Die Gefahr eines Fehlgriff ist daher relativ gering, obwohl für den Optima lediglich vergleichsweise moderate 27 EUR (Amazon) fällig werden.
23.01.2012






















