Der Nachfolger des Freerunner-Smartphones ist ebenfalls vom Entwicklungsstop betroffen, den Geschäftsführer Sean Moss-Pultz auf der Openexpo in Bern mitgeteilt hat. Dies ist auf den Seiten des OpenMoko-Wikis nachzulesen. Das nunmehr offiziell als 3D7K bezeichnete und intern als GT03 laufende Smartphone wird demnach nicht mehr 2009 auf den Markt kommen, wie bisher erwartet.
Das OpenMoko 3D7K sollte für ein komplettes Open-Source-Projekt recht viel versprechende Fähigkeiten vorweisen können: Das Smartphone sollte Quadband-Unterstützung und den EDGE-Datenbeschleuniger vorweisen können, dazu WLAN und Bluetooth. UMTS war aufgrund der hohen 3G-Chippreise angeblich nicht geplant. Das Display sollte 2,8 Zoll in der Diagonale messen und berührungssensitiv arbeiten – als Betriebssystem war Android im Gespräch. Als Prozessor sollte nunmehr einer mit 533/667 MHz Taktrate zum Einsatz kommen und damit noch ein Stück weit leistungsfähiger sein als zunächst von Unwired View gemeldet. Darüber hinaus war nun bekannt, dass das Handy eine 2-Megapixel-Kamera und einen 2,5mm-Klinkenanschluss besitzen sollte.
Offiziell wurde das OpenMoko 3D7K nur verschoben – in der Realität dürfte das Projekt jedoch gestorben sein. Denn das Unternehmen will sich komplett umorientieren und nunmehr andere Geräte als Handys entwickeln, um aus der Krise wieder herauszufinden. Und selbst wenn das GT03-Projekt jemals fortgeführt werden sollte, dürfte es in ein, zwei Jahren gänzlich anders aussehen als jetzt geplant...
06.04.2009






















