Einschätzung unserer Autoren
Olympus Pen E-P1 Kit (with M.Zuiko Digital 14-42mm F3.5-5.6)
Eine ausgezeichnete Kombination
Das Objektiv 14-42mm 1:3.5-5.6 M. Zuiko Digital ED wurde als eine der ersten Kit-Linsen für die PEN-Systeme bei seiner Markteinführung im Sommer 2009 angeboten. Die Optik ist bemerkenswert kompakt und bietet umgerechnet auf das KB-Format eine Brennweite von 28 bis 84 Millimetern, da der MFT-Sensor in der Diagonale nur halb so groß wie ein Kleinbildfilm ist.
Bei der Konstruktion der PEN-Kameras mit Wechselobjektiven hat Olympus als einer der ersten Fotohersteller auf den Spiegel verzichtet, wodurch das Gewicht des Systems wesentlich reduziert wurde. Darüber hinaus überzeugt die E-P 1 mit einem einfachen Bedienkonzept ohne Abstriche in puncto Bildqualität. Gerade auf diesem Spielfeld verlieren viele DSLRs ihre Punkte. Auf dem MicroFourThirds-Chip der Olympus E-P 1 finden 12,3 Megapixel Platz. Der Kontrast-AF mit 23 Messfeldern arbeitet schnell und genau und beherrscht auch die Gesichtserkennung.
Kreative Fotografen dürfen sich außerdem über sechs Art-Filter freuen, die auch bei mehreren Spiegelreflexkameras von Olympus zum Einsatz kommen und selbst bei unkomprimierten RAW-Aufnahmen eine individuelle Foto- und Videogestaltung erlauben. Bedauerlicherweise hat die E-P1 weder einen Sucher noch einen eingebauten Blitz, wobei der Kit-Linse eine Entfernungsanzeige fehlt. Dies erschwert die Fotoarbeit unter ungünstigen Lichtverhältnissen und zählt zu den wichtigsten Mankos des PEN-Duo. Darüber hinaus rotiert die Frontlinse beim Fokussieren mit, was beim Einsatz von Polfiltern ziemlich unbequem ist.
Die Olympus E-P1 verbindet klassisches Design mit moderner Technik und stellt im Zusammenspiel mit dem MFT-Objektiv 14-42mm 1:3.5-5.6 M. Zuiko Digital ED trotz kleiner, bedauerlicher Mankos in Sachen Ausstattung eine vorteilhafte Ausrüstung für den anspruchsvollen Fotografen dar. Der Preis von rund 400 Euro (Amazon) ist mehr als gerechtfertigt.






