Olympus OM-D E-M1

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Unser Fazit
Kleine, handliche Systemkamera mit beachtlicher Bildqualität

Ausgewertet von: Florian, 11.05.2017
  • kamera_typ
    Spiegel­lose System­ka­mera
  • kamera_aufloesung
    16 MP
  • sensorformat
    Four Thirds
  • akkulaufzeit
    330 Aufnahmen
  • vid_aufloesung
    Full HD

Unsere Auswertung

  • 7,2
    von 10
    Gesamt
  • 7
    von 10
    Bildqua­li­tät
  • 7
    von 10
    Ausstat­tung
  • 9
    von 10
    Verar­bei­tung & Handling
  • 7
    von 10
    Video­funk­tion

Stärken

  • pro exzellente Bildqualität
  • pro klarer & heller Sucher
  • pro zuverlässiger Autofokus
  • pro Staub- und Spritzwasserschutz; frostsicher

Schwächen

  • con schwache Akkulaufzeit
  • con Menüführung und Individualisierung benötigen lange Einarbeitung

Schärfe & Kontrast gut

Der 16 Megapixel starke Four-Thirds-Sensor liefert Dir eine beeindruckende Bildqualität. Sowohl Zeitschriften als auch Käufer zeigen sich begeistert von der hohen Abbildungsleistung und den natürlichen und klaren Farben. Einzelne Rezensenten sprechen sogar von einer Bildqualität bei gutem Licht ähnlich einer Vollformatkamera

Bildqualität bei wenig Licht mittelmäßig

Eine ebenso gute Leistung zeigt sich auch in Situationen mit wenig Licht. Bis ISO 1.600 kannst Du problemlos Fotos ohne Bildrauschen schießen. Wählst Du höhere ISO-Werte, tritt ein leichtes Rauschen ein. Bis ISO 6.400 erhältst Du aber noch durchaus verwertbare Bilder. Alles weitere darüber ist eher nicht zu empfehlen.

Autofokus & Geschwindigkeit hervorragend

Besonders flink ist die Kamera in ihrer Arbeitsweise: Dank der schnellen Auslösezeit eignet sie sich sehr gut für spontane Schnappschüsse. Sehr gut schneidet auch der Autofokus ab. Die 49 Messfelder agieren fix und zuverlässig, sodass Du dich ganz auf dein Motiv konzentrieren kannst. Sehr selten liegt der Fokuspunkt nicht auf dem gewählten Bereich.

Akkulaufzeit mittelmäßig

Größtes Manko ist die Akkulaufzeit. Laut Nutzern reicht diese gerade mal für rund 350 Auslösungen - ein schwacher Wert, einige Konkurrenten - vor allem Spiegelreflexkameras - leisten hier mehr. Für ausgedehnte Shootings oder Tagestouren solltest Du mindestens einen Ersatzakku parat haben.

Motivprogramme
Ohne Wertung

Als Unterstützung in verschiedenen Aufnahmesituationen, hält die Kamera diverse Motivprogramme bereit. Dazu gehören unter anderem Automatik, Landschaft, Makro, Porträt und Sonnenuntergang oder der für Nachtaufnahmen sehr nützliche Live-Composite-Modus.

Verarbeitung hervorragend

Die Verarbeitung liegt auf höchstem Niveau. Das gehäuse ist sehr robust gestaltet und präzise verbaut. Ein großer Pluspunkt ist natürlich der Spritzwasser- und Staubschutz. Das dürfte vor allem für Outdoor-Fotografen sehr interessant sein.

Handhabung hervorragend

Dank der kompakten und kleinen Bauweise liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Viele Käufer empfehlen die Nutzung eines Batteriegriffs, um zum einen einen Ersatzakku verstauen zu können und zum anderen die Kamera im Hochformat komfortabler zu bedienen. Die Menüführung samt Individualisierungsmöglichkeiten benötigt aber etwas an Einarbeitungszeit.

Display / Sucher hervorragend

Der elektronische Sucher überzeugt die Tester und Nutzer gleichermaßen. Vor allem bei Dämmerung wissen viele den großen und hellen Sucher zu schätzen. Auch das Klappdisplay ist eine gute Hilfe, wenn Du Motive aus schwierigen Winkeln fotografieren möchtest.

Videoqualität gut

Die Kamera nimmt Full-HD-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Damit reiht sie sich in den gewöhnlichen Standard ein. Laut Nutzern lassen sich damit gute Videos drehen, die dem durchschnittlichen Anspruch gerecht werden.

Tonqualität
Ohne Wertung

Die Kamera ist mit einem internen Stereo-Mikrofon ausgestattet. Wenn Du lieber auf ein externes Mikrofon zurückgreifst, steht dafür ein 3,5-mm-Klinkenanschluss zur Verfügung.
Die Olympus OM-D E-M1 wurde zuletzt von am 11.05.2017 überarbeitet.
Alle Wertungen sind gewichtet und gerundet.

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    Legt großen Wert auf gute und bezahlbare Foto-Technik.
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    Verfolgt die neuesten Trends im Foto- und Video-Bereich.
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    Hat immer die besondere Beziehung zwischen Mensch und Technik im Blick.

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So werten wir aus
Alle Redakteure

Unsere Quellen

Technische Daten

Olympus
OM-D E-M1

Sensor
Auflösung 16 MP
Sensorformat
info
Four Thirds
ISO-Empfindlichkeit
info
100 / 200 / 400 / 800 / 1.600 / 3.200 / 6.400 / 12.800 / 25.600
Gehäuse
Gewicht 443 g
Staub-/Spritzwasserschutz vorhanden
Ausstattung
Akkulaufzeit (CIPA)
info
330 Aufnahmen
Bildstabilisator vorhanden
HDR-Modus
info
fehlt
Panorama-Modus vorhanden
Konnektivität
WLAN vorhanden
NFC
info
fehlt
Bluetooth fehlt
GPS fehlt
Blitz
Integrierter Blitz vorhanden
Blitzschuh
info
vorhanden
Fokus & Geschwindigkeit
Geschwindigkeit
Serienbildgeschwindigkeit 10 B/s
Kürzeste Verschlusszeit (mechanisch)
info
1/8.000 Sek.
Display & Sucher
Displaygröße 3"
Displayauflösung 103700px
Touchscreen vorhanden
Klappbares Display vorhanden
Schwenkbares Display fehlt
Suchertyp
info
Elektronisch
Video & Ton
Maximale Videoauflösung Full HD
Bildrate (Full-HD) 30 B/s
Videoformate
  • MP4
  • AVI
Mikrofon-Eingang vorhanden
Kopfhörer-Anschluss vorhanden
Speicherung
Unterstützte Speicherkarten
  • SD Card
  • SDHC Card
  • SDXC-Card
Bildformate
info
  • JPEG
  • RAW
  • AVI

Weitere Informationen bei Olympus

Das Produkt findest Du auch unter dem Namen Olympus OM-D EM1

Testmagazine52

Durchschnittsnote aus 52 Tests

Ø 1,6
Gut

Lob aus den Tests

  • pro sehr gute Bildschärfe, geringes Bildrauschen
  • pro wetterfest & frostsicher
  • pro sehr guter elektronischer Sucher
  • pro schnelle Arbeitsweise & flinker Autofokus

Kritik aus den Tests

  • con schwache Akkulaufzeit
  • 2,49 €

    Pfeilschnell

    Im Test: 9 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (88,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 3 von 9

    Bildqualität (60%): 84%;
    Geschwindigkeit (20%): 95%;
    Ausstattung (10%): 99%;
    Bedienung (10%): 85%.

  • 1,69 €

    Kleiner Tausendsassa

    Im Test: 7 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „An der Olympus ‚OMD E-M1‘ gibt es nicht viel zu kritisieren, wenn man unter Wasser fotografieren möchte. Ein separater Knopf für ISO wäre wünschenswert, obwohl man mittels Hebel schnell Zugriff hat. ... Üblicherweise bleibt sie je nach Lichteinfall zwischen 1/30-Sekunde und 1/200-Sekunde stehen, wenn man mit TTL blitzt.“

  • 2,49 €

    Systemwechsel

    Im Test: 2 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Trotz mehrheitlich positiver Resonanz gibt es auch Kritik – vor allem für die Akkukapazität. Sie wurde oft sogar als die schlechteste Funktion genannt. Darüber hinaus sind viele Anwender auch mit dem Olympus-Menü unzufrieden ... Mit dem Bedienkonzept der EM1 zeigt sich die Mehrheit zufrieden ... Die Bildqualität wird als ‚gut‘, ‚voll ausreichend‘ oder ‚einwandfrei‘ eingestuft. ...“

  • 2,89 €

    25 RAW-Kameras

    Im Test: 25 Produkte
    Datum:
    67 von 100 Punkten
    Platz: 10 von 25

    „Alles in allem reicht es für die Olympus OM-D E-M1 im RAW-Test nur für einen Platz knapp hinter der M5 II – insbesondere wegen des stärkeren Visual Noise. Doch als Kamera für den Umstieg vom Four-Thirds- auf das Micro-Four-Thirds-System hat die E-M1 nach wie vor im OM-D-System die Nase vorn.“

  • 2,89 €

    40 SLR- und Systemkameras

    Im Test: 40 Produkte
    Datum:
    55,5 von 100 Punkten

    „Mit ihrem kompakten und zugleich robusten, haptisch ansprechenden Gehäuse und dem schnellen Autofokus, der auch mit Four-Thirds-Objektiven gut zusammenarbeitet, kann die E-M1 punkten. Was die Bildqualität betrifft, ist die Auflösung hoch, die Bilder knackig, aber je nach Motiv können Artefakte und Konturen an harten Kanten stören.“

  • 2,89 €

    100 Kameras im Test

    Im Test: 100 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,24)
    Platz: 18 von 21

    „... Blieb der ISO-Wert auf der Standardeinstellung 200, knipste sie im Test sehr gute und detailreiche Fotos. Wegen des recht kleinen Sensors war bei höheren ISO-Werten aber zunehmend Rauschen sichtbar. Gut: der eingebaute Bildstabilisator.“

  • 2,89 €

    100 Kameras im Test

    Im Test: 100 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,24)
    Platz: 17 von 21

    „Für eine Kamera mit Profiqualitäten wirkt die Olympus beinahe winzig. Das gut verarbeitete und griffige Gehäuse ist spritzwassergeschützt. Der schnelle Autofokus (0,2 Sekunden) und das hohe Serienbildtempo (10 Bilder pro Sekunde) machen Laune. Mit großem elektronischem Sucher, WLAN und Klappmonitor ist sie zudem gut ausgestattet. ...“

  • 2,89 €

    Scharfe Kandidaten

    Im Test: 14 Produkte
    Datum:
    55,5 von 100 Punkten
    Platz: 4 von 14

    „... Die Aufnahmen der E-M1 weisen ... bereits ab ISO 800 relevantes Farbrauschen auf ... Die E-M1 empfiehlt sich mit dem speziellen Hybrid-Autofokus insbesondere für Umsteiger, die ihre Four-Thirds-Objektive weiterhin nutzen wollen.“Info: Dieses Produkt wurde von COLOR FOTO in Ausgabe 7-8/2015 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,69 €

    Spiegelloser Innovationsträger

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (89,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 1 von 8

    „Das OM-D-Spitzenmodell von Olympus überzeugt auf der ganzen Linie und ist dank Hybrid-AF auch für Four-Thirds-Spiegelreflexobjektive geeignet.“

  • 2,89 €

    Duell der Semi-Profis

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... In der Praxis produzieren beide Kameras sehr gute Aufnahmen, wobei sich die X-T1 leicht von ihrer Konkurrentin absetzen kann. ... Bei der Olympus-Kamera fällt die Körnung ... erst ab ISO 1.600 auf, was immer noch in einer hervorragenden Bildqualität resultiert. ...“

  • Welche Kamera unter €2000?

    Im Test: 9 Produkte
    Datum:
    4 von 5 Sternen

    „Die OM-D E-M1 ist ohne jeden Zweifel eine hervorragend verarbeitete Kamera und besonders zu ihrem gesenkten Einführungspreis attraktiv. Das blitzschnelle AF-System, der Fünf-Achsen-Bildstabilisator, die geringe Größe und schnelle 10 FPS sind nur einige von vielen Gründen für potenzielle Käufer; eine gute Wahl für alle Reisefotografen.“

  • 3,50 €

    Bruch mit dem Spiegel

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Das Handling ist praktisch: Einstellräder und Benutzer- sowie Funktionstasten geben eine umfangreiche manuelle Kontrolle. Bei niedrigen ISO-Werten erreicht die E-M1 eine dem APS-C-Sensor ebenbürtige Bildqualität. ... Preislich liegen die Objektive auf einem sehr hohen Niveau. ...“

  • 1,89 €

    Duo mit System dahinter

    Im Test: 2 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Die mit einem elektronischen Sucher und Touch-Display ausgestattete 16,3-Megapixel-Kamera beeindruckte uns in erster Linie wegen ihrer Flexibilität, was die Tastenbelegungen angeht. ... Im Gesamteindruck ist die spritzwassergeschützte Olympus M1 eine Kaufempfehlung wert. ...“

  • 1,69 €

    Om-D E-M1 bringt echten Benefit

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Verantwortlich für die hohe Qualität der Aufnahmen sind vor allem die perfekt für das System gerechneten ZUIKO-Digital-Objektive, der mit der OM-D E-M5 eingeführte Fünf-Achsen-Bildstabilisator, der 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor und der TruePIC-VII-Bildprozessor. ... Auch die Tatsache, dass der neue Sensor keinen Tiefpassfilter mehr hat, trägt zur hohen Bildqualität bei. ...“

  • Auslösen mit System

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,24)
    Platz: 7 von 10

    „Die Olympus ist richtig flott, der Autofokus stellt sehr schnell scharf, und im Serienbildmodus schießt sie bis zu zehn Bilder pro Sekunde. Auch der hochauflösende Sucher gefällt. Prima: Die OM-D E-M1 ist spritzwasserfest. Einzige Schwäche: Bei hohen ISO-Zahlen leidet die Bildqualität etwas mehr als bei ähnlich guten Spiegelreflexkameras.“Info: Dieses Produkt wurde von Audio Video Foto Bild in Ausgabe 7/2015 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,49 €

    Die besten Spiegellosen

    Im Test: 12 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (89,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 1 von 12

    Bildqualität (60%): 87%;
    Geschwindigkeit (20%): 94%;
    Ausstattung (10%): 100%;
    Bedienung (10%): 85%.Info: Dieses Produkt wurde von fotoMAGAZIN in Ausgabe 4/2015 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,89 €

    Spieggelose Systemkameras

    Im Test: 20 Produkte
    Datum:
    Note: 2,65
    Platz: 20 von 20

    Bildqualität (50 %): 2,75;
    Ausstattung (25 %): 2,34;
    Handhabung (20 %): 2,85;
    Service (5 %): 2,33.

Käufermeinungen80

Durchschnittswertung der Käufer
4,6 von 5
80 Bewertungen
5 Sterne
59
4 Sterne
13
3 Sterne
4
2 Sterne
3
1 Stern
1
Lob der Käufer
  • pro exzellente Bildqualität
  • pro hochwertiger Sucher
  • pro zuverlässiger Autofokus
  • pro Staub- und Spritzwasserschutz; frostsicher
Kritik der Käufer
  • con schwacher Akku
  • con relativ hohes Gewicht
  • con gewöhnungsbedürftige Menüführung
  • "Olympus OM-D E-M1 Systemkamera-Gehäuse (16,3 Megapixel, Live MOS Sensor, 7,
  • "Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display,
  • Olympus OM-D E-M1 mit 12-50mm schwarz + HLD-7
  • Olympus OM-D E-M1 + 12-50mm silber
  • Olympus Om-D E-M1 Body, schwarz
  • Olympus OM-D EM1 / E-M1 + 12-50 mm +40-150 + HLD-7 +Zubehörpaket E-M1
  • Olympus OM-D E-M1 Body schwarz
  • Olympus OM-D E-M1 Body schwarz mit technischen Mängeln
  • Olympus OM-D E-M1 [16MP, Full HD, 3"] schwarz STARK GEBRAUCHT
  • Olympus OM-D E-M1 16.0MP Digitalkamera - Silber
  • "Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display,
  • "Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display,

Hinweis: Der Preis kann seit Aktualisierung des Angebots gestiegen sein

Ältere Produkt-Einschätzung

OM-D E-M1

Dreamteam für Makroaufnahmen

Die hochwertige spiegellose Systemkamera OM-D E-M1 konnte in zahlreichen Tests überzeugen. Trotz Micro-Four-Thirds-Sensor zeigt sie gute Ergebnisse in der Bildqualität, auch das Bildrauschen hält sich in Grenzen. In Kombination mit der ebenfalls hochwertigen Festbrennweite M. Zuiko Digital ED 60mm 1:2.8 Macro hält man einen hervorragenden Partner für Nahaufnahmen in der Hand.

Intelligentes Autofokussystem
Die Kamera bringt tatsächlich einige Highlights mit: unter anderem ist sie mit einem Dual Fast AF ausgestattet. Das Autofokussystem nutzt Phase-Detektion sowie Kontrast-AF beider maßen und schaltet automatisch – je nach Motiv – um. Der ambitionierte Hobbyfotograf kann dabei zwischen Small oder Group Target AF mit bis zu 81 Bildbereichen wählen. Im Gegensatz zu den schlanken PEN-Systemkameras von Olympus, etwa der E-PL6, verfügt die E-M1 über einen elektronischen Sucher. Die Bildkontrolle kann man aber auch über den drei Zoll großen, schwenkbaren Monitor erledigen. Dieser kann die Fotos im Live-View anzeigen oder aber, dank interaktiven Bedienfeld, auch Befehle und Arbeitsanweisungen entgegen nehmen. Mit einer Auflösung von 1.037.000 Bildpunkten zählt er zu den besten seiner Klasse. Ein digitale 3D-Wasserwaage dient zur perfekten Ausrichtung der Kamera.

Sehr gut korrigiertes Makro
Das hochwertige Makroobjektiv mit einer guten Lichtstärke von F2,8 setzt sich aus 13 Linsen, die in zehn Gruppen stehen, zusammen. Ein internes Autofokussystem mit beweglichen Linsen, zwei HR-Elemente, ein E-HR-Linse sowie die Mehrfachbeschichtung Zuiko Extra-low Reflection Optical (ZERO) garantieren kontrastreiche und klare Aufnahmen. Ein angenehmes Bokeh entsteht durch die Blende, die sich aus sieben Lamellen zusammensetzt, sodass eine fast kreisrunde Öffnung entsteht. Aufgrund des Cropfaktors, der durch den im Vergleich zum Vollformatsensor kleineren Chip entsteht, wirkt die Festbrennweite an der spiegellosen Systemkamera wie ein 120-Millimeter an einer Kleinbildkamera. Somit eignet es sich neben seiner Anwendung als Makro-Objektiv auch gut als Porträtobjektiv. Die minimale Aufnahmeentfernung beträgt 19 Zentimeter.

Fazit
Ein leichter Regenschauer hat keine Auswirkungen auf das Objektiv und den Body, da beide neben ihrer Stoßfestigkeit auch spritzwasserfest sind. Der Kamerabody ist für rund 1.500 Euro auf Amazon gelistet. Die Festbrennweite hat Amazon für etwa 580 Euro im Angebot.

OM-D E-M1

Aufgerüstet

Im September diesen Jahres soll die Nachfolgerin der Olympus OM-D E-M5 auf den Markt kommen. Sie hat im Gegensatz zu dem Vorgängermodell einen vorgewölbten Griff und liegt daher besser in der Hand.

Bessere Griffigkeit und schnellerer Autofokus
Durch den fest eingebauten Griff, der in der Optik an eine Spiegelreflexkamera erinnert, liegt die Systemkamera von Olympus gut in der Hand. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell ist sie aber auch etwas voluminöser. Eine weitere Veränderung nahm Olympus am Autofokus vor. Der neue Phase-Change-Autofokus arbeitet deutlich schneller, auch wenn man ältere Micro-Thirds-Objektive verwendet. Das hat den Vorteil, dass gerade beim Videodreh nicht unnötig lang Unschärfe nach dem Zoomen den Videogenuss beeinträchtigt.

Viele neue Funktionen dank WLAN
Über die eingebaute WLAN-Funktion lassen sich Fotos ohne Kabel auf Smartphone oder Tablet schicken. Zudem kann man den Fotoapparat über die beiden Geräte auch fernsteuern. So können Einstellungen wie Belichtungsmodus, ISO-Zahl, Blende oder Verschlusszeit aus der Ferne vorgenommen - aber auch der Fokus auf eine bestimmte Stelle im Bild gesetzt – werden.

Display mit gestochen scharfen Bildern
Über den elektronischen Sucher mit 2,38 Millionen Pixel erkennt man das Bild gestochen scharf. Auch hier fand demnach eine Verbesserung statt, da man sich bisher mit nur 1,44 Millionen zufrieden geben musste. Auch über die ISO-Empfindlichkeit kann man nicht klagen. Mit ISO 25.600 kann man auch in schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz arbeiten.

Fazit
Das ältere Schwesternmodell zeigte in vielen Testergebnissen sehr gute Werte. Aufgrund der vielen Veränderungen an der M1 müssten diese noch getoppt werden. So kann man gespannt sein. Einziger Wermutstropfen könnten die Anschaffungskosten werden. Darüber schweigt sich Olympus noch aus.