Die kürzlich erschienene digitale Kompaktkamera FE5035 könnte auf den ersten Blick mit dem Schwestermodell FE-5030 leicht verwechselt werden. Auch bei den Anschaffungskosten trennen sie gerade einmal 5 Euro (die 5035er kostet 99 Euro bei amazon) und man muss schon die Herstellerseite bemühen, um dort den direkten Produktvergleich zu aktivieren.
Wenn man die technischen Daten nebeneinander angeboten bekommt, fallen die kleinen Unterschiede dann doch ins Auge. Vorrangig wird ein anderes Objektiv verwendet, welches das neue Modell um 2 Millimeter schmaler und ca. 20 Gramm leichter macht. Bei den Gehäusefarben beschränkt man sich auf ein Dunkelgrau, das einen Hang zum Bräunlichen hat und auf ein metallisches Weiß – die poppigen Farben gibt es beim günstigeren Schwestermodell. Zu Gunsten des Weitwinkelfomats wurden noch 2 Millimeter hinzugewonnen, sodass man jetzt für die Landschaftsaufnahmen 24 Millimeter zur Verfügung hat. Andererseits wurde beim Tele eingespart und es stehen keine 130 Millimeter mehr zur Verfügung, sondern nur noch 120 Millimeter. Der 5-fach optische Zoom und die 14 Aufnahmeprogramme bleiben in der neuen Version jedoch erhalten. Sehr enttäuschend ist, dass der Hersteller jetzt auf die mechanische Bildstabilisierung verzichtet und stattdessen nur noch einen digitalen Verwackelungsschutz anbietet. Da helfen auch kein Autofokus-Tracking mehr bei beweglichen Motiven und auch kein i-Auto zur automatischen Blenden- und Belichtungseinstellung – da braucht man schon eine sehr ruhige Hand beim Auslösen.
Der kleine interne Speicher lässt sich leicht mit SDHC-Karten erweitern, was bei Aufnahmen mit hoher Auflösung (14 Megapixel) unbedingt erforderlich ist. Vertonte Videoaufnahmen sind ebenfalls mit der neuen FE5035 möglich, wobei sich das Format AVI mit maximal 640 x 480 bei 30 Bildern pro Sekunde beschränkt. Im Lieferumfang sind Tasche, Akku und Ladegerät (Kamera lässt sich via USB aufladen), sowie die benötigten Kabel enthalten.
07.04.2011































